Landesliga: Fritzlar II siegt nach Anlaufschwierigkeiten – Körle/Guxhagen gewinnt

Wollrode verliert Schlager

Hatte einen schweren Stand: Wollrodes Torjägerin Laura Klipp (am Ball) wird hier im Hit der Handball-Landesliga von Larissa Lubach angegriffen. Foto: Sommerlade

Schwalm-Eder. Die Serie ist gerissen. Eine Aufholjagd des TSV Wollrode wurde im Spitzenspiel der Handball-Landesliga der Frauen nicht belohnt und Wollrode muss bei der HSG Hoof/Sand/Wolfhagen die erste Niederlage hinnehmen.

HSG Hoof/Sand/Wolfhagen - TSV Wollrode 31:23 (15:11). Wollrode fand vor 280 Zuschauern in Sand gut in die Partie und ging 7:4 in Führung (12.). Dann übernahm die HSG die Oberhand und dreht zur Halbzeit den Spieß zum 15:11 um. Auch nach dem Wiederanpfiff ging Hoof/Sand/Wolfhagen weiter voran und setzte sich auf 19:12 (36.) ab. Doch die Blau-Weißen ließen sich nicht abschütteln. Bis zum 22:20 (46.) hielten die Gäste gut mit der HSG mit und blieb in Schlagdistanz. Danach gelang dem Team von Trainerin Margret Schmidt jedoch nicht mehr viel und den Abschlüssen der sonst so sicheren Laura Klipp und Lena Ludwig fehlte es an Durchschlagskraft. „Wir haben zu viele Chancen liegen gelassen. Das war letztlich nicht mehr auszugleichen,“ erklärte TSV-Trainerin Margret Schmidt. Tore TSV: Schneider 1, Klipp 7/3, Huy 4, Ludwig 2, Lachnit 2/1, Vaupel 3, Bartalos 1, Westermann 2, Friedrich 1.

TuSpo Waldau - SV Germania Fritzlar II 20:22 (14:8). Beim Tabellenletzten taten sich die Domstädterinnen extrem schwer und liefen in der ersten Hälfte zumeist einem Rückstand hinterher. „Wir sind einfach nicht richtig ins Spiel gekommen. Nach der Halbzeit war das deutlich besser,“ sagte SVG-Coach Torben Hause. Innerhalb von zehn Minuten drehte das Hause-Team angeführt von der treffsichern Nina Albus (10 Tore) die Partie und ging in der 44. Minute mit 16:15 in Führung. Danach ließ die Drittliga-Reserve nichts mehr anbrennen und setzte sich bis zur 56. Minute vorentscheidend auf 21:16 ab.

Tore SVG: Fischer 3, F. Werner 1, Frank 2, Höhne 1, Schmieling 2, Albus 10/8, Bücker 3.

FSG Körle/Guxhagen - GSV Eintracht Baunatal 26:25 (15:12). Der Endstand entsprach nicht dem tatsächlichen Spielverlauf. Das Heimteam war durchgehend die spielbestimmende Mannschaft und ließ zu keiner Zeit eine Frage nach dem Sieger aufkommen. Erst in den letzten zwei Minuten ließ die Konzentration des Teams von Trainer Hinnerk Hrdina nach und Baunatal kam noch einmal auf ein Tor heran. „Es war auch heute nicht alles gut, aber wir sind auf dem richtigen Weg,“ sagte Hrdina. Besonders die Halbrechte Sabrina Weiß (6 Treffer) und Außenspielerin Nathalie Lohrbach (8) zeigten sich in Torlaune.

Tore FSG: Lohrbach 8, König 1, Schneider 2, Nowak 1, Hungerland 2, Kördel 2, Weiß 6/1, Schade 2, Ivan 2. (mm)

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