Landesliga: Hoppe ärgert sich über 28 Fehlwürfe ihres Teams – Marquardt: Geile Mannschaftsleistung

Wollrodes Fehr traut sich was

Feierte einen ganz wichtigen Sieg im Kampf um den Klassenverbleib: Wollrodes Svenja Lachnit (links, hier im Archivbild gegen Vellmars Sophie Steiner) blickt jetzt auf das Derby bei Germania Fritzlar II. Foto: Hahn

Schwalm-Eder. In der Handball-Landesliga der Frauen hat der TSV Wollrode beim 34:26-Erfolg gegen den TSV Heiligenrode einen wichtigen Sieg im Abstiegskampf errungen. Die Drittliga-Reserve des SV Germania Fritzlar bezwang die HSG Bad Wildungen/Friedrichstein/Bergheim 33:30, während die FSG Körle/Guxhagen bei der FSG Hainzell/Großenlüder mit 22:28 unterlag.

TSV Wollrode - TSV Heiligenrode 34:26 (16:12). Mit ihrer besten Saisonleistung sicherten sich die Blau-Weißen den dritten Saisonerfolg und können sich weiter Hoffnung auf den Klassenerhalt machen. „Wir haben den Gegner 60 Minuten dominiert“, freute sich TSV-Coach Zoltan Bartalos. Von Beginn an bestimmte Wollrode die Partie und führte zur Pause mit 16:12. Die Bartalos-Sieben, die personell stark angeschlagen war, musste weitgehend mit der Stammsieben durchspielen, behielt aber auch nach Wiederanpfiff die Kontrolle. Ein Sonderlob verdiente sich die zwölffache Torschützin Lena Fehr. „Sie hat ein super Spiel gemacht und sich endlich wieder getraut. Wir brauchen ihre Tore aus dem Rückraum“, erklärte der Ungar. Nur drei Punkte trennen die TSV-Handballerinnen nun von einem Nichtabstiegsplatz.

Tore TSV: Fehr 12, Lachnit 5/1, Backhaus 1, Friedrich 6, Klipp 6/4, N. Bartalos 1, Haupt 3.

FSG Hainzell/Großenlüder - FSG Körle/Guxhagen 28:22 (15:13). „Mit 28 Fehlwürfen kann man kein Spiel gewinnen“, ärgerte sich FSG-Trainerin Dagmar Hoppe. Dazu kamen noch einige technische Fehler, so dass die Gastgeberinnen dank ihrer starken zweiten Welle von Beginn an in Führung lagen und diese bis zum Spielende verteidigten. Ein gelungenes Comeback feierte Torhüterin Janina Diehl, die in den letzten zehn Minuten der Partie zum Einsatz kam und sich noch mit einigen Paraden auszeichnete. Durch die Niederlage zog Hainzell/Großenlüder am Aufsteiger vorbei.

Tore FSG: Johnson 2, Hoppe 6/2, Hintze 2, Kördel 2/1, Weiß 8/2, Gutheil 2.

HSG Bad Wildungen/Friedrichstein/Bergheim II - SV Germania Fritzlar II 30:33 (14:18). Die Domstädterinnen haben ihre Siegesserie fortgesetzt und im kleinen Derby in Bad Wildungen den vierten Erfolg in Serie gefeiert. „Es war eine absolut geile Mannschaftsleistung“, jubelte SVG-Trainerin Viktoria Marquardt. Nur beim 1:0 und 2:1 lagen die Südwaldeckerinnen in Führung, dann übernahm die Drittliga-Reserve das Kommando und erarbeitete sich bis zur Pause eine komfortable 18:14-Führung. Auch in der zweiten Halbzeit bestimmte Fritzlar die Begegnung beim Neuling. „Zum Schluss haben wir es noch einmal unnötig spannend gemacht“, sagte Marquardt, „aber jetzt gehen wir mit breiter Brust in das Derby am Sonntag in unserer Halle gegen Wollrode.“

Tore SVG: Hofmann 2, Maier 4, Frank 2, Lorenz 5, Oschmann 11/5, Wessel 2, Lattemann 1, Giese 4. (mgx)

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