Manner und Frauen stecken im Abstiegskampf

Das Zittern bei der TSG Dittershausen geht weiter

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Ansprache: Trainer Sead Kurtagic (Mitte) stimmt die Handballer der TSG Dittershausen im Spiel gegen die HSG Fuldatal/Wolfsanger in einer Auszeit ein.

Fuldabrück – Zwei Sonntags-Derbys in der Dörnhagener Sporthalle am Glockenhofsweg. Für die Frauen der TSG Dittershausen musste gegen Absteiger Tuspo Waldau ein Sieg her, wollten sie die Chance auf den Klassenerhalt wahren. Mit dem 34:24 (13:11) gelang dieser deutlich. Für die Männer hatte sich nach den Samstagspielen alles geändert. Sie können aus eigener Kraft nichts mehr für den Klassenerhalt tun. Nach fünf Niederlagen war das 22:22 (10:11) gegen die HSG Fuldatal/Wolfsanger trotzdem ein Erfolg. Beide Mannschaften müssen jetzt auf den letzten Spieltag in der jeweiligen Oberliga (siehe nebenstehender Artikel „Die Lage“) warten.

Situation 1

Es ist das letzte Heimspiel für Andreas Paul, Trainer der TSG-Frauen, und seinen Co Thomas Pohlmann. Beide sind in der nächsten Saison beim TSV Heiligenrode. „Ich bin noch nie abgestiegen“, sagt Paul vor dem Spiel. Und nach dem Sieg ist er ganz zufrieden. „Wir sind gut mit dem Druck umgegangen und haben die Herausforderung angenommen“, sagt er. Und fügt hinzu: „Hätten wir doch nur gegen unseren direkten Konkurrenten Waldhessen so gespielt.“ Gegner Waldau baute in der zweiten Halbzeit stark ab. „Da haben wir das Spiel weggeschmissen“, sagte Trainer Dirk Heinemann. Der wird den Tuspo auch in der Bezirksoberliga weiter betreuen.

Spiel 1

Bis zur Halbzeit war das Derby eine Partie zweier Mannschaften auf Augenhöhe. Dann ließen die Waldauerinnen nach, Dittershausen erhöhte den Druck und zeigte mehr Willen. Die Gäste machten Fehler, die Gastgeberinnen schlugen Kapital daraus. Beim 17:12 (34.) war die Angelegenheit erstmals klar, dann wieder beim 25:17 (46.), und schließlich geriet der Sieg der Fuldabrückerinnen nicht mehr in Gefahr.

Situation 2

Die TSG-Männer müssen auf den verletzten Torhüter Pascal Glöckner verzichten. Aber Jan Andraos, der Mannschaftsverantwortliche der Dittershäuser, sagte: „Wir können uns auf Servet Alaca verlassen.“

Wie recht er hatte. Servet „die Wand“ Alaca war der Garant für den verdienten Punkt. Der Keeper selbst blieb bescheiden und sagte scherzhaft: „Ich habe heute die Socken in der richtigen Reihenfolge angezogen. Also einen guten Tag erwischt.“ Logisch, dass ihn Trainer Sead Kurtagic lobte, ihn und auch die gesamte Mannschaft für die kämpferische Leistung. Für HSG-Trainer Hazim Prezic hatte das Spiel ein hohes Maß an Bedeutung. „Ich will den Verein als Vizemeister verlassen, das haben wir jetzt geschafft.“

Spiel 2

Keine der beiden Mannschaften konnte sich im gesamten Spiel entscheidend absetzen. Bei den Ständen von 6:3 (14.), 13:16 (40.) oder 17:20 (46.) gab es die größten Tordifferenzen. In der 51. Minute führte die HSG noch mit 22:20 und erzielte dann bis zum Spielende kein Tor mehr, die TSG Dittershausen aber durch Christian Siebert und Fabian Rudolph noch deren zwei.

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