3. Handball-Liga: Eintracht Baunatal ist heiß auf die Partie gegen Dessau-Rosslau

Mit Leidenschaft und Hingabe

Kämpfer in Abwehr und Angriff: Christoph Koch. Archivbild: Fischer

Baunatal. Er ist ganz sicher, dass seine Spieler die Lektion gelernt haben, und deshalb verspricht Ralf Horstmann: „Ein Spiel, wie das beim 22:30 gegen Groß-Bieberau wird es nie wieder geben.“ Der Trainer des GSV Eintracht Baunatal, Tabellenführer der 3. Handball-Liga, ist fest davon überzeugt, dass sein Team heute Abend 60 Minuten lang voller Leidenschaft und Hingabe die neue Aufgabe bewältigt.

Die Partie gegen den Tabellenzwölften Dessau-Rosslau beginnt um 20 Uhr in der Baunataler Rundsporthalle. Wenn es stimmt, dass Baunatals Handballer fähig sind, aus Fehlern zu lernen, dann wissen sie jetzt, dass ein Drei-Tore-Vorsprung im Handball noch lange nicht der sichere Sieg ist und vor allem gar kein Grund, den Gegner zu unterschätzen. Für die Eintracht spricht zudem, dass alle Spieler fit sind, und es somit für Horstmann keinen Anlass für Experimente gibt.

Am vergangenen Samstag, beim 24:17-Sieg in Pirna, war Conny Paar - wie fast immer - ein starker Rückhalt zwischen den Pfosten. Der Baunataler Torwart wurde von einer grandios arbeitenden 6:0-Deckung unterstützt, in der jeder Einzelne 60 Minuten lang konzentriert rackerte.

Besonders bemerkenswert: Florian Ochmann, der Abwehrchef, darf nur dann mitspielen, wenn die Eintracht verteidigt. Ist der Tabellenführer im Angriff, dann wird Ochmann von Marvin Gabriel abgelöst. Horstmann glaubt, dass sowohl Ochmann als auch Gabriel von dem Wechselspiel profitieren. Während sich Ochmann ganz und gar auf seine Stärken konzentrieren kann, kommen Gabriel die Ruhepausen zugute.

Im kompletten Kader der Eintracht taucht auch Fabian Struif auf, dem ein besonders ausgefülltes Wochenende bevorsteht. Der 21-jährige Rückraumspieler wird heute das Eintracht-Trikot tragen und zudem am Sonntag beim Oberliga-Derby zwischen der HSG Baunatal und dem TSV Vellmar für die Baunataler Tore werfen. Zumindest heute dürfte Struif als Sieger die Rundsporthalle verlassen.

Von Gerd Brehm

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