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Lena Alter lässt SV Germania Fritzlar II gegen Hüttenberg jubeln

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Hinein ins Vergnügen: Fritzlars Lena Alter erzielte hier eins ihrer fünf Tore. Im Hintergrund beobachtet Mitspielerin Hannah Berk die Szene.
Hinein ins Vergnügen: Fritzlars Lena Alter erzielte hier eins ihrer fünf Tore. Im Hintergrund beobachtet Mitspielerin Hannah Berk die Szene. © Artur Schöneburg

Das ist ein ganz wichtiger Sieg im Kampf um den Klassenerhalt der Handball-Oberliga: Der SV Germania Fritzlar II hat sich im Duell mit dem direkten Konkurrenten TV Hüttenberg mit 19:17 (9:8) behauptet.

Fritzlar – Somit geht das Team von Trainerin Susanne Bachmann aussichtsreich mit 8:4-Punkten in die Abstiegsrunde, die am 23. April beginnt. Im letzten Gruppenspiel der regulären Oberliga-Saison waren indes für Fritzlar in einer spannenden Schlussphase starke Nerven gefragt, um in der Tabelle als Fünfter noch an den Gästen vorbeiziehen zu können. Mit ihrem Treffer zum 18:14 (52.) sorgte die flinke Rechtsaußen Lena Alter für einen scheinbar komfortablen Vier-Tore-Vorsprung des SVG II.

Doch die Mittelhessinnen, die ohne die Halblinke Tanja Schorradt antraten, ließen sich nicht abschütteln und kämpften sich durch drei Tore in Serie durch Alina Rüspeler (53.), Fabienne Löffler und die starke Lisa Tietböhl auf 17:18 heran (56.). „Wir haben am Ende einen kühlen Kopf bewahrt“, freute sich die 24-Jährige Alter und beseitigte mit ihrem Treffer zum 19:17 (58.) die letzten Zweifel am fünften Saisonsieg. Zudem erwies sich Torhüterin Maren Dasenbrock als überragender Rückhalt und vernagelte ihr Tor in den Schlussminuten förmlich.

Verstärkungen halfen mit

In einer nervösen und von vielen technischen Fehlern geprägten Partie konnte sich bis zum 9:8-Halbzeitstand keine Mannschaft absetzen. „Wir haben einige 100-prozentige Chancen liegen gelassen“, haderte Trainerin Bachmann. Immerhin: Nach dem Wechsel sorgten die beiden Verstärkungen aus dem Drittliga-Team, Luisa Krüger und Hannah Berk, zusammen mit Anna Holeczy und Merle Bücker mit einem 4:0-Lauf für die 15:10-Führung (43.). Ein Polster, das am Ende ausreichte. „Fritzlar wollte den Sieg mehr“, bekannte auch TV-Trainer Peter Tietböhl.

Fritzlar II: Dasenbrock (16 Paraden/16 Gegentore), Clobes (bei zwei 7m, 1/1); Grothnes 1, Schmidt, Alter 5, Simon, Holeczy 1, Ködel, Albus, Berk 6/1, Oschmann 2, Werner, Bücker 2, Krüger 2.

Hüttenberg: Naß (9/19); Rüspeler 2, Seipp 1, L. Tietböhl 7, Stankewitz, Happel, Hickel 1/1, I. Tietböhl 1, Fischer, Löffler 3, Andermann 2/1, Walter, Braun.

SR: Muntean/Oncu. Siebenmeter: 1/2:2/3. Zeitstrafen: 4:8-Minuten. (Kornelia Wilhelm)

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