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Eintracht wieder gegen eine Zweite

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Von: Wolfgang Bauscher

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Den Ball immer im Blick: Wachsamkeit wie hier von Torhüter Moritz Goldmann ist bei den Baunataler Drittliga-Handballern auch in Berlin gefragt.
Den Ball immer im Blick: Wachsamkeit wie hier von Torhüter Moritz Goldmann ist bei den Baunataler Drittliga-Handballern auch in Berlin gefragt. © Andreas Fischer

„Gegen eine zweite Mannschaft, die Power und Fitness ohne Ende hat, ist es in den Eins-gegen-eins-Situationen immer besonders anstrengend. Da muss dann eben alles stimmen“, sagte Dennis Weinrich nach der unglücklichen 32:33-Niederlage am Sonntag beim SC DHFK Leipzig II.

Und auch am Samstag sind diese Worte des Trainers von Bedeutung, denn seine Mannschaft, Handball-Drittligist GSV Eintracht Baunatal, bekommt es abermals mit dem Reserveteam eines Bundesligisten zu. Sie gastiert ab 19.30 Uhr bei den Füchsen Berlin II.

„Es ist immer das gleiche Thema gegen die zweiten Mannschaften. Das wird jedes Mal zum anstrengenden Ritt auf der Rasierklinge“, sagt Weinrich. „Das Gute ist“, fügt er hinzu, „dass wir immer mithalten und unsere Chancen haben. Immer entscheiden nur Kleinigkeiten.“

Insgesamt sieht der Trainer sein Team gut in der Saison angekommen. „Wir sind auf einem besseren Level als noch vier Wochen, auch wenn wir noch nicht am Maximum spielen“, sagt er. Nur beim Heimsieg über Oranienburg sei die Eintracht „spielerisch und abwehrtechnisch fast am Optimum“ gewesen.

Der GSV weist 6:6 Punkte auf, die Berliner 4:6. Weinrich misst dem Duell daher große Bedeutung bei. „Wir können die Füchse mit einem Sieg auf Distanz halten und uns eine gute Ausgangsposition für die nächsten Spiele erarbeiten“, betont er. Ziel sei es nach wie vor, sich im gesicherten Mittelfeld zu etablieren. Was gelingen könnte, denn die vom Trainer angesprochenen nächsten Partien, vier an der Zahl, bestreiten die Baunataler allesamt in der heimischen Rundsporthalle. Das nächste Auswärtsspiel steht erst am 26. November in Northeim an.

Mit dabei sein gegen die Füchse werden vermutlich der zuletzt privat verhinderte Kreisläufer Jan-Erik Kleinschmidt sowie der in den vergangenen Tagen leicht angeschlagene Fynn Reinhardt. Worauf sich Weinrichs Mannschaft einstellen muss? „Es könnte wieder ein Spiegelbild der Partie vom Sonntag werden, auch wenn Leipzig als Mannschaft vielleicht noch ein bisschen gefestigter ist als Berlin. Aber die Spielsysteme sind gleich“, sagt der Trainer. Was die Eintracht besser machen kann, weiß er genau: „Wir müssen in den Eins-gegen-eins-Situationen in unserem Abwehrsystem noch härter und wacher verteidigen und energisch nach Außen abräumen.“

Die Füchse gewannen ihre ersten beiden Partien und gingen danach dreimal als Verlierer vom Parkett. Trainiert werden sie von Aaron Ziercke. Der 50-Jährige bestritt 24 Länderspiele für die deutsche Nationalmannschaft und wurde mit dieser 1988 EM-Dritter. Nach seiner aktiven Karriere war er Nationaltrainer von Lettland und trainierte hierzulande Tus N-Lübbecke, HC Empor Rostock und TV Emsdetten.

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