1. Startseite
  2. Sport
  3. Handball regional

Luisa Krüger und weitere Mutmacher für den SV Germania Fritzlar

Erstellt:

Von: Sebastian Schmidt

Kommentare

Endlich wieder am Ball: Luisa Krüger (r., hier im Duell mit Aldekerks Lina Nebel), die mit Fritzlar gegen Düsseldorf unter Zugzwang steht.
Endlich wieder am Ball: Luisa Krüger (r., hier im Duell mit Aldekerks Lina Nebel), die mit Fritzlar gegen Düsseldorf unter Zugzwang steht. © Pressebilder Hahn

Jetzt kommen die Wochen der Wahrheit. Da wird sich zeigen, ob die Handballerinnen des SV Germania Fritzlar noch die Wende schaffen und sich die 20. Saison als Drittligist in Serie erarbeiten können. Denn nach 11 von 20 Spielen nimmt Fritzlar das Rennen nach der Winterpause als Tabellenvorletzter in Angriff, der am Sonntag (15 Uhr, KHS-Sporthalle) gegen Fortuna Düsseldorf liefern muss.

Fritzlar – Verbunden mit der Chance, bis auf drei Zähler an die Rheinländerinnen heranzurücken, der derzeit den ersten sicheren Nicht-Abstiegsplatz belegen. Kein Wunder. dass die Domstädterinnen jeden Mutmacher aufnehmen. Gleich deren drei hat Trainer Lucky Cojocar im Angebot.

Denn in der Winterpause stand ein dreitägiger Lehrgang des DHB im Beachhandball an. Mit der Möglichkeit für 18 Spielerinnen, sich in den Fokus zu spielen für die Europameisterschaften und die World Games in diesem Jahr. Mit dabei in Witten: Chantal Reimbold, die Fritzlarer Senkrechtstarterin, die mit 61 Treffern die zweitbeste Feldtorschützin der Liga ist.

Reimbold auf Beachhandball-Lehrgang

Am vergangenen Wochenende war die Rückraumspielerin wieder mittendrin im Trainingslager der Germania. Als Höhepunkt – und das ist der zweite Mutmacher – gewann Fritzlar nach Siegen über Gastgeber und Oberligist HSG Großenlüder/Hainzell sowie die Drittligisten TSG Eddersheim und HSG Rodgau/Nieder-Roden ein Turnier in Großenlüder. „Die Körpersprache hat gestimmt“, lobte Cojocar.

Und freut sich als Drittes darüber, dass Luisa Krüger wieder an Bord ist. Acht Spiele hatte die 21-Jährige verletzt passen müssen, was ein Grund für die Misere des SVG ist. Nun kann Krüger der Deckung an der Seite von Maria Kiwa wieder Halt geben und soll je nach Bedarf am Kreis oder im Rückraum wirbeln. „Das ist ein Riesengewinn“, betont Cojocar. Und plant ebenso am Kreis und im Rückraum mit Xenia Ahrend, die frisch erholt aus dem Skiurlaub angreifen möchte.

Hahn fehlt verletzt

Doch ganz ohne Hiobsbotschaft kommen sie nicht aus bei der Germania. Melina Hahn bekam im Training einen Schlag und muss ein Mal passen. Da zudem Kreisläuferin Laura Israel beruflich verhindert ist, rücken aus dem Oberliga-Team Paulina Kauffeld und Nina Albus in den Kader.

„Wichtig ist das Rückzugsverhalten, weil Düsseldorf eine starke erste Welle spielt, und dass wir rechtzeitig und aggressive attackieren“, fordert Cojocar mit Blick auf die mit reichlich Erfahrung gespickten Gäste. Die um die Zweitliga erfahrene Linkshänderin Leonie Heinrichs (67/12-Tore) das Hinspiel mit 34:27 gewannen – vor der Winterpause in Kirchhof nach einer Krankheitswelle indes nicht antraten. (von Sebastian Schmidt)

Auch interessant

Kommentare