Mehr Disziplin für Überraschung nötig

Bad Wildungen erwartet Spitzenreiter Bietigheim

Augen zu und Zunge raus: Die Bad Wildunger Torfrau Lea Schüpbach (rechts) versucht einen Tempogegenstoßtreffer von Luisa Scherer vom Buxtehuder SV zu verhindern.
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Augen zu und Zunge raus: Die Bad Wildunger Torfrau Lea Schüpbach (rechts) versucht einen Tempogegenstoßtreffer von Luisa Scherer vom Buxtehuder SV zu verhindern.

Mit der Partie gegen Tabellenführer SG BBM Bietigheim endet morgen (19.30 Uhr, Ense-Halle) der Heimspiel-Dreierpack der HSG Bad Wildungen gegen ein weiteres Spitzenteam der 1. Frauenhandball-Bundesliga.

Bad Wildungen. Nach dem 24:29 gegen die TuS Metzingen und dem 24:31 gegen den Thüringer HC sieht Vipers-Trainerin Tessa Bremmer die Chance „eher gering“ an, dass die Südwaldeckerinnen ihre Mißerfolgsserie mit 0:8-Punkten nach dem 37:27-Sieg bei Frisch Auf Göppingen und den einkalkulierten Niederlagen bei der viertplatzierten HSG Blomberg-Lippe (22:36), dem Dritten Metzingen sowie dem Fünften Thüringer HC ausgerechnet gegen den Spitzenreiter stoppen können.

Trotz der Ausfälle der polnischen Altinternationalen Karolina Kudlacz-Gloc (Schulterverletzung), Ex-Nationalmannschaftsspielführerin Anna Loerper (Muskelfaserriss) und der früheren dänischen Teamkapitänin Stine Jörgensen (Schwangerschaft) sowie eventuell auch der nachverpflichteten niederländischen 2019-Weltmeisterin Danick Snelder (Bänderriss) kann Trainer Markus Gaugisch immer noch auf einen starken Kader zurückgreifen. Neben der norwegischen Nationaltorfrau Emily Sando bilden im Feld die deutschen Nationalspielerinnen Kim Naidzinavicius, Xenia Smits, Julia Maidhof, Antje Lauenroth, Amelie Berger und Luisa Schulze, die mit der Auswahl des Deutschen Handballbundes bei der Europameisterschaft in Dänemark nur Siebte wurden, die erste Sieben der SG.

Besonderes Spiel für Munia Smits

Bei der hat Bremmer besonders  vor Linkshänderin Maidhof Respekt. Sie ist extrem torgefährlich“, sagt die Vipers-Trainerin über die auf halbrechts agierende Ex-Bensheimerin, während auf halblinks die frühere Bad Wildunger Jugendspielerin Xenia Smits spielt, die damit nach dem 25:35 zum Saisonauftakt zum zweiten Mal auf ihre jüngere Schwester Munia trifft. Die soll bei den Vipers erneut zunächst mit der Ex-Bietigheimerin Jana Scheib den Innenblock bilden und aus dem linken Rückraum für Gefahr sorgen. Und das auch, um im Angriff die Halbrechte Scheib und Spielmacherin Maxime Struijs zu entlasten.

Nach dem „insgesamt enttäuschenden Spiel gegen Thüringen“ hofft Bremmer, dass ihre Mannschaft trotz der „deutlich zu merkenden körperlichen Belastung“ ihre Fehlerzahl minimiert. Um eine Überraschung zu schaffen, die nicht gänzlich unmöglich erscheint, „müssen wir disziplinierter spielen“, weiß sie. (jh) 

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