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Melsungen gegen Rodgau arg gefordert

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Von: Marcel Glaser

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Abgehoben: Poyraz Laleli (Dreiburgenstadt) kann hier HSG-Torwart Philipp Bludau überwinden. Ansonsten war Rodgau/N.-Roden überlegen und trifft nun im Halbfinale auf die mJSG Melsungen/Körle/Guxhagen.
Abgehoben: Poyraz Laleli (Dreiburgenstadt) kann hier HSG-Torwart Philipp Bludau überwinden. Ansonsten war Rodgau/N.-Roden überlegen und trifft nun im Halbfinale auf die mJSG Melsungen/Körle/Guxhagen. © Richard Kasiewicz

Hessenmeister gesucht! Einer der Kandidaten: Die B-Jugend der mJSG Melsungen/Körle/Guxhagen, die am Samstag (15 Uhr Stadtsporthalle) als Sieger der Oberliga-Gruppe 1 auf die HSG Rodgau/Nieder-Roden, den Zweiten der Oberliga-Gruppe 2 trifft. Sollten sich die Nordhessen durchsetzen, treffen sie am Sonntag (17 Uhr) in Münster auf den Sieger der Partie zwischen der HSG Hochheim/Wicker und der TSG Münster.

Melsungen - Von der Qualität des Gegners machten sich die beiden mJSG-Trainer Georgi Sviridenko und Max Pregler am Dienstagabend selbst ein Bild beim Gastspiel der Südhessen bei der JSG Dreiburgenstadt. Mit einem souveränen 34:28 (19:11)-Erfolg qualifizierte sich die HSG fürs Halbfinale. Bis zum 9:11 durch Hannes Garde (16.) hielten die Edertaler mit. Dann aber spielte Rodgau seine Überlegenheit konsequent aus und zog bis zur Pause auf 19:11 davon. Christian Jakobi verkürzte noch einmal auf 22:27 (41.), mehr war für die Hausherren aber nicht drin. Tore JSG: Fitozovic 6, Garde 2/1, Schmidt 2, Streich 4/2, Jakobi 5, Kindl 4, Unzeitig 3, Laleli 2.

„Sie spielen in Abwehr und Angriff sehr diszipliniert“, lobt mJSG-Coach Pregler die HSG. Die musste gegen Dreiburgenstadt noch auf vier Leistungsträger verzichten wie Junioren-Nationalspieler Ben Seidel, während mit Rechtsaußen Nils Haus ein weiter Nationalspieler nur provisorisch zum Einsatz kam. Die beiden dürften aber am Wochenende fit sein.

Für die Bartenwetzer soll die Hessenmeisterschaft nur eine Zwischenstation sein. „Wir sind stark genug, um unter die besten vier Teams Deutschlands zu kommen“, sagt Pregler selbstbewusst. Zwar stand dem Trainergespann in der Vorrunde nur selten der komplette Kader zur Verfügung, weil Lasse Ohl, Thorge Lutze oder Tom Wolf auch in der A-Jugend-Bundesliga ran mussten. Unterstützung erhielt das Team aber aus der eigenen C-Jugend, die Leistungsträger wie Clindell Johnson, Julian Kreile oder Mika Krones auch in Zukunft an die B-Jugend abstellen wird.

Vor Selbstbewusstsein strotzen auch die Gäste. „Die Jungs sind heiß. Wir wollen Hessenmeister werden,“ unterstreicht HSG-Coach Andre Seitz die Ambitionen seiner Schützlinge, von denen einige Spieler wie Linkshänder Haus als C-Jugendliche schon einmal die Deutsche Meisterschaft gewannen. Nach einer durchwachsenen Vorrunde kamen die Südhessen zuletzt immer besser in Fahrt. Was auf ein spannendes Halbfinale auf Augenhöhe schließen lässt.

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