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Melsungen/Körle/Guxhagen Favorit im Hessenderby

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Immer stärker: Lukas Schröder (l.), Linksaußen der mJSG, auf den Trainer Maienschein auch gegen Dutenhofen/Münchholzhausen bauen kann.
Immer stärker: Lukas Schröder (l.), Linksaußen der mJSG, auf den Trainer Maienschein auch gegen Dutenhofen/Münchholzhausen bauen kann. © Richard Kasiewicz

Hessenderby in der A-Jugend-Bundesliga: Die mJSG Melsungen/Körle/Guxhagen hat am Sonntag (15.30 Uhr Stadtsporthalle Melsungen) mit der HSG Dutenhofen/Münchholzhausen das Schlusslicht der Staffel Mitte zu Gast. Und ist klarer Favorit.

Melsungen – Eine Rollenverteilung, die beide Trainer annehmen. „Für uns zählt nur ein Sieg“, betont mJSG-Coach Florian Maienschein, während sich sein Kollege Sebastian Roth mit seiner Mannschaft in Melsungen als „krasser Außenseiter“ fühlt.

Nach den Abgängen von elf Spielern setzt Roth, der zusammen mit Mario Weber das HSG-Traineramt innehat, hauptsächlich auf Talente, die in der Vorsaison noch in der B-Jugend aktiv waren und nun den jüngeren A-Jugend-Jahrgang (2005) bilden. Dabei entpuppt sich Phil Spandau immer mehr als torgefährlicher Spielgestalter. Neben Nils Finkeldey im Rückraum ragt noch der treffsichere Rechtsaußen Tizian Weimer heraus, die beide bereits ihr zweites Jahr in der Jugend-Bundesliga bestreiten.

Den Gästen gelang bisher als einziges Team das Kunststück, dem noch ungeschlagenen Spitzenreiter HC Erlangen (22:22 zum Saisonauftakt) einen Punkt abzuknöpfen. Danach folgten allerdings fünf zum Teil knappe Niederlagen.

„Uns fehlt noch die Konstanz über 60 Minuten“, erklärt der ehemalige Bundesligaspieler. Und tritt die Reise mit seiner Mannschaft zum Favoriten relativ befreit an: „Wir werden nur auf uns schauen.“

Anknüpfen an die Leistung beim letzten 36:28-Erfolg in Rimpar, wobei sich die Flügelzange mit Lukas Schröder und Leon Stehl hervortat, lautet die Devise des mJSG-Trainers. Der kann auf seine Bestbesetzung zurückgreifen. Von der erhofft er sich noch eine bessere Chancenverwertung.

Auch im Hinblick auf die Tabellenkonstellation. Mit einem Sieg gegen die Mittelhessen und bei einem Erfolg des HC Erlangen gegen die SC DHfK Leipzig wäre dem heimischen Bundesliga-Nachwuchs zwei Spieltage vor Schluss der Vorrunde der Einzug in die Hauptrunde bereits sicher. Oder: Sollte Leipzig gewinnen, winkt die Tabellenführung. (Von Kornelia Wilhelm)

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