A-Jugend-Bundesliga

Melsungen/Körle/Guxhagen gegen Balingen/Weilstetten vor schwerer Aufgabe

Knifflige Aufgabe in der Abwehr: Florian Drosten, der gegen den starken Gäste-Rechtsaußen Tim Hildebrand auf der Hut sein muss.
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Knifflige Aufgabe in der Abwehr: Florian Drosten, der gegen den starken Gäste-Rechtsaußen Tim Hildebrand auf der Hut sein muss.

Die mJSG Melsungen/Körle/Guxhagen will gegen die JSG Balingen/Weilstetten (So. 15 Uhr) ihren Aufwärtstrend fortsetzen.

Melsungen - Die Frage sei erlaubt: Hat da jemand die mJSG Melsungen/Körle/Guxhagen wach geküsst? Die hat den Fehlstart von zwei Niederlagen in der Hauptrunde der A-Jugend-Bundesliga eindrucksvoll korrigiert. Indem sie beim 32:29 gegen die HSG Nieder Nieder-Roden den ersten Saisonerfolg feierte und danach den Rhein-Neckar Löwen (34:34) in einem begeisternden Kampfspiel den ersten Punkt überhaupt abknöpfte.

Einer der Hauptverantwortlichen für derlei Entwicklungsschübe ist gemeinhin der Trainer, doch der hält sich bedeckt. „Das Potenzial war immer da, doch zuletzt haben wir es auch abgerufen“, sagt Florian Maienschein. Und macht dafür die gewachsene Harmonie im Team verantwortlich: „Die Mannschaft ist näher zusammen gerückt und die Abläufe auf dem Feld sind besser aufeinander abgestimmt.“ Allerdings: Ein Grund zur Entwarnung sei das nicht, „nur wenn wir auch gegen die JSG Balingen/Weilstetten unseren besten Handball spielen, haben wir eine Chance weiter zu punkten.“

Denn die Jungs von der schwäbischen Alb gastieren als Tabellendritter in der Melsunger Stadtsporthalle (So. 15 Uhr), haben von den bisherigen acht Spielen in Vor- und Hauptrunde nur eins verloren (31:39 bei den Rhein-Neckar Löwen) und zuletzt gegen Bayer Dormagen (29:29) einen 15:20-Halbzeitrückstand wettgemacht. Auffälligster Spieler dabei: Tim Hildebrand (9/2), ein pfeilschneller Rechtsaußen, der als Tempogegenstoßspezialist durchgeht, aber auch im Eis-gegen-Eins seine Stärken hat. Ein Fall für Florian Drosten, der ebenso auf der Hut sein muss wie der Mittelblock der mJSG, der die spielstarken Rückraumspieler Lars Bänsch (links) und Luk Bartsch daran hindern soll, ihren Flügelspieler zu füttern. Für derlei Unterfangen haben die Gastgeber allerdings auch eine 5:1-Deckung in petto.

Im Angriff haben die Nordhessen zuletzt mit ihrem siebten Feldspieler für Furore und mehr Druck gesorgt. Ein großes Risiko, keine Frage, doch es lohnte sich. Weil neben der Einstellung mittlerweile auch die Disziplin der Maienschein-Schützlinge stimmt.

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