A-Jugend-Bundesliga

Melsungen/Körle/Guxhagen gegen Bittenfeld hart gefordert

Alternative für die A-Jugend: Der B-Jugendliche Thorge Lutze, auf den die mJSG auch gegen Bittenfeld bauen kann.
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Alternative für die A-Jugend: Der B-Jugendliche Thorge Lutze, auf den die mJSG auch gegen Bittenfeld bauen kann.

Die Hauptrunde der A-Staffel 2 der A-Jugend-Bundesliga ist eine Drei-Klassen-Gesellschaft. Oben thronen die Rhein-Neckar Löwen, abgeschlagen sind Rodgau Nieder-Roden und HC Düsseldorf, dazwischen ist für fünf Teams vom zweiten bis zum sechsten Platz alles möglich. Auch für die mJSG Melsungen/Körle/Guxhagen (4.) und den TV Bittenfeld (2.), die am letzten Spieltag der Hinrunde in Melsungen (So. 14.30 Uhr) aufeinander treffen.

Melsungen - Und weiteres gemein haben. Etwa Startschwierigkeiten, die mittlerweile bei beiden eindrucksvoll behoben wurden. Bittenfeld gewann zuletzt in Düsseldorf (33:26), bei Pforzheim/Eutingen (25:24) und - besonders eindrucksvoll - 31:30 gegen Dormagen. Galt es doch gegen einen der vermeintlichen Meisterschaftsfavoriten einen 14:18-Halbzeitrückstand wettzumachen. Das gelang, woran das wurfgewaltige Rückraum-Duo Fabian Lucas (9) und Luca Mauch (7) den Löwenanteil hatten.

Kein Wunder, dass Florian Maienschein beim Gast eine „bärenstarke Aufbaureihe“ ausgemacht hat, zu der sich noch der umsichtige und ebenfalls torgefährliche Spielmacher Dalio Ushok gesellt. „Da müssen wir hellwach sein“, warnt der mJSG-Coach seine Deckung, die mittlerweile recht effektiv sowohl im 5:1- wie auch im 6:0-Verbund auftreten kann.

Dazu empfahl sich im letzten Spiel auch noch Torwart Ben Wolf, als die Mannschaft mit 31:25 den Charaktertest beim Schlusslicht Düsseldorf gewann. Einer von mehreren B-Jugendlichen, die mittlerweile richtig gut integriert sind. Rechtsaußen Leon Stehl feierte in Düsseldorf als Potzkai-Vertreter einen starken Einstand, Thorge Lutze, Lasse Ohl und Tom Wolf sind fast schon Leistungsträger.

Ein wichtiger Grund für den Aufschwung, der durch 7:1-Punkte aus den letzten vier Spielen dokumentiert wird. „Wir haben uns gefunden und sind nun auch stabiler geworden“, kann der Trainer der Nordhessen mit Fug und Recht konstatieren. In dem Wissen, dass das indes auch beim TVB der Fall ist. Was das Verfolgerduell noch brisanter macht.

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