Deutsche Meisterschaft

Melsungen/Körle/Guxhagen gegen Gelnhausen und Bittenfeld

Florian Maienschein
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Florian Maienschein

Nun ist es amtlich: Die Deutsche Meisterschaft der A-Jugend wird trotz Pandemie und unter verschärften Hygienevorschriften ausgespielt. Mit dabei: die Handballer der mJSG Melsungen/Körle/Guxhagen, die in einer der acht Vorrundengruppengruppen zur Ermittlung der Viertelfinalisten auf den TV Gelnhausen (am 24. April um 14 Uhr in Melsungen) und den TV Bittenfeld (am 2. Mai in Bittenfeld) treffen (Gruppe H).

Weiterhin spielen in der Gruppe A die Füchse Berlin und der HC Empor Rostock (Hin- und Rückspiel), in der Gruppe B die SG Flensburg-Handewitt, der SC Magdeburg und LHC Cottubs, in der Gruppe C der TSV Bayer Dormangen, die HSG Hanau und TuSEM Essen, in der Gruppe D der SC DHfk Leipzig, VfL Potsdam und NSG EHV/Nickehütte Aue, in der Gruppe E die SG Pforzheim-Eutingen, JSG Balingen-Weilstetten und FA Göppingen, in der Gruppe F der HC Erlangen, TSV München-Allach und TuS Helmlingen sowie in der Gruppe G die Rhein-Neckar Löwen, TSG Münster und die HG Ofertsheim/Schwetzingen.

Für mJSG-Trainer Maienschein sind Gelnhausen und Bittenfeld noch „unbekannte Größen“, was nichts daran ändert, dass der Bundesliga-Nachwuchs den zu Mitfavoriten auf den Titel zählt, der dank des zertifizierten Leistungszentrums fast durchtrainieren konnte. Weiterhin kann Florian Maienschein auf Ole Pregler zurückgreifen, der fest zur ersten Mannschaft gehört, während David Kuntscher, Ben Beekmann und Paul Kompenhans schon mal Bundesliga-Luft schnuppern konnten. Die Spiele finden ohne Zuschauer statt, wobei die mJSG einen Livestream anbieten will.

Auch bei der B-Jugend arbeitet der Deutsche Handball-Bund daran, die Deutsche Meisterschaft unter Pandemiebedingungen trotz mehr als sechsmonatiger Spielpause auszutragen. Am Wochenende lief die Meldefrist der potenziellen Teilnehmer ab, am heutigen Montag will der Spielausschuss des DHB über den Modus und die Termine beraten.

Trainer Georgi Sviridenko Titelverteidiger

„Ich freue mich auch für die Jungs darauf, doch nochmal spielen zu können“, sagt mJSG-Trainer Georgi Sviridenko, der vor zwei Jahren mit dem Jahrgang 2002 den letzten B-Jugendtitel gewann. Seit Januar sind die Nachfolger im Training und bereiten sich gezielt auf die Meisterschaft vor.

Vom Landesverband Hessen hat neben der mJSG bisher auch die HSG Rodgau/Nieder-Roden gemeldet. Weiterhin die HG Oftersheim/Schwetzingen, SG Pforzheim/Eutingen, Rhein-Neckar Löwen, TPSG FA Göppingen und JSG Balingen-Weilstetten (alle Oberliga Bade-Württemberg), SG Flensburg-Handewitt, Bramstedter TS und MTV Lübek (Oberliga Hamburg/Schleswig-Holstein), SC Magdeburg, SV Wacker Westeregln, SC DHfK Leipzig, NSG EHV/NHAue und ThSV Eisenach (Oberliga Miteldeutschland), VfL Potsdam (Oberliga Ostsee/Spree), TV Nieder-Olm und HG Saarlouis (Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar).

In den vergangenen Jahren wurde die Finalrunde der B-Jugend mit 16 Mannschaften gespielt. Die Sieger der Oberligen waren direkt für das Achtelfinale qualififziert, die weitern Plätze wurde über eine Vorqualifikation vergeben.

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