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Melsungen/Körle/Guxhagen krönt Aufholjagd mit 38:35 beim Tabellenzweiten und wird Dritter

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Von: Ralf Ohm

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Nicht zu bremsen: mJSG-Kreisläufer Marcell Markos, der sechs Tore erzielte.
Nicht zu bremsen: mJSG-Kreisläufer Marcell Markos, der sechs Tore erzielte. © Pressebilder Hahn

Ein Sieg der Leidenschaft und drei Plätze gut gemacht: Mit einem 38:35 (20:21)-Erfolg beim TV Bittenfeld stieß die mJSG Melsungen/Körle/Guxhagen zum Abschluss der Hauptrunde A der A-Jugend-Bundesliga auf den dritten Rang vor. „Ein Quantensprung“, freute sich Trainer Maienschein. Ermöglicht durch einen „Kraftakt“ seiner ersatzgeschwächten Mannschaft, die sich nach einem 13:17-Rückstand (25.) zurück kämpfte.

Bittenfeld - Ohne Manuel Hörr und Navtej Dhaliwal lief‘s zunächst nicht nach Wunsch. Der Abwehr fehlte der Zugriff und das sonst so gefährliche Umschaltspiel der mJSG fand folgerichtig (noch) nicht statt. Bittenfelds Spielmacher Dalio Uskok konnte schalten und walten, wie er wollte und nutzte seine Freiheiten, um insbesondere den Rückraumrechten Luca Mauch (5) und Linksaußen Joe Traub (9/4) ins Szene zu setzen.

Doch dann entdeckten die Nordhessen ihr Kämpferherz. „Wir haben uns selbst aus diesem Loch gezogen“, begründete Florian Maienschein die folgende Aufholjagd. Durch gute Defensivaktionen holten sich seine Schützlinge den Esprit für die Offensive, wo im Rückraum Thorge Lutze und Julian Engler immer mehr auftauten.

Zudem avancierte die vermeintliche Notlösung mit zwei Kreisläufern zu einem taktischen Schachzug, mit dem die Bittenfelder Abwehr im Laufe des Spiels immer weniger zurecht kam. Lasse Ohl und Marcell Markos erzielten insgesamt zwölf Treffer aus der Nahwurfzone.

Den Anschlusstreffer zum 19:18 (28.) durch Ben Backhaus konterten die Gastgeber noch, zogen durch Lasse Seibel und Finn Klein erneut auf drei Tore davon (26:23 in der 39. Minute). Doch dann sorgte ein 4:0-Lauf der Nordhessen zum 27:29 (47.) für die Wende.

Die hatte auch Carl Beck zu verantworten. „Der ist nach dem Wechsel fast explodierte und hat einige 100-prozentige Chancen zunichte gemacht“, lobte der mJSG-Coach seinen Torwart. Der in der Schlussphase, als seine Mannschaft vorentscheidend auf 35:31 davon zog (57.), den TVB-Angreifern endgültig den Zahn zog.

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