A-Jugend-Meisterschaft

Melsungen/Körle/Guxhagen mit Energieleistung ins Halbfinale

Diebische Freude über sein elftes Tor: Rückraumspieler Ole Pregler führte die A-Jugend der mJSG Melsungen(Körle/Guxhagen in der Schlussphase zu einem 34:31-Erfolg gegen die JSG Balingen-Weilstetten und damit ins Halbfinale der Deutschen Meisterschaft.
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Diebische Freude über sein elftes Tor: Rückraumspieler Ole Pregler führte die A-Jugend der mJSG Melsungen(Körle/Guxhagen in der Schlussphase zu einem 34:31-Erfolg gegen die JSG Balingen-Weilstetten und damit ins Halbfinale der Deutschen Meisterschaft.

Was lange währte und zwischenzeitlich durchaus knifflige Züge annahm, wurde am Ende richtig gut. Und mündete in den schwer erkämpften Halbfinaleinzug der mJSG Melsungen/Körle/Guxhagen, die nach dem 33:33 in Hinspiel des Viertelfinales einen 34:31 (15:15)-Sieg in eigener Halle gegen die JSG Balingen/Weilstetten bejubelte.

Melsungen - „Unser Wille hat das Spiel entschieden“, brachte der überragende Rückraumspiele Ole Pregler die Energieleistung seines Teams auf den Punkt. Das bis zum 5:8 (13.) der Musik und einem erneut spielstarken Gegner hinterherlief. Obwohl die 6:0-Deckung kompakter als in der ersten Begegnung in Balingen stand und die Gäste häufig ins Zeitspiel zwang, ließen sich die Nordhessen immer wieder von Ilitschs Schlagwürfen düpieren. Zudem nutzte die Flügelzange Fügel/Kübler jede Chance beim Tempogegenstoß, während Ben Beekmann und Benjamin Fitozovic drei freie Bälle vergaben.

Dann trat Trainer Maienschein zum ersten Mal auf den Plan - und brachte Neuzugang Rohat Sahin. „Rohat hat die Abwehr weiter stabilisiert und für sehr viel Druck vom Kreis gesorgt“, lobte der mJSG-Coach den Schweizer, dessen drei Treffer in Folge die Gastgeber auf 9:10 (18.) heranbrachten.

Es begann das Kräftegleichgewicht und Nationaltorwart Silvio Heinevetter hatte seinen Spaß daran. „Ein richtig gutes Spiel, wir müssen nur die klaren Dinger reinmachen“, gab er dem MT-Nachwuchs mit auf dem Weg in die zweite Hälfte.

Heinevetters Appell erhört

Sein Appell wurde erhört - und trotzdem blieb‘s spannend, ein abenteuerlicher Ritt auf dem Vulkan. Zwar hatte nun Jona Rietze die Zügel des mJSG-Angriffs fest in der Hand, setzte äußerst variabel und clever seine Nebenleute ein, die sich mit sicheren Abschlüssen bedankten, doch die Gallier von der Alb ließen sich nicht abschütteln. Steckten drei Zeitstrafen weg, ebenso einen zwischenzeitlichen 24:28-Rückstand (49.). Und verkürzten fünf Minuten vor Schluss sogar auf 28:29.

Zwei Pregler-Tore zum 31:28 (57.) brachen dann aber ihren Widerstand. Auch weil Trainer Julian Thomann in er Schlussphase die Zeit davon lief, so dass er seiner Mannschaft eine offene Manndeckung verordnete. Ein gefundenes Fressen nicht nur für Häuptling Pregler, sondern auch für den explosiven Linksaußen Benjamin Fitozovic.

„Wir hatten ganz schön Druck“, bekannte Mittelmann Rietze. So nach und nach überwog die Freude über den Halbfinaleinzug dann aber doch die Erleichterung. Gefolgt von richtig Lust auf mehr. Ziel sei, so Ole Pregler, auf jeden Fall das Finale. Dazu gilt es nun die U 19 der Füchse Berlin, allgemein als Favorit gehandelt, aus dem Wettbewerb zu werfen.

Melsungen/Körle/Guxhagen: Büde (11 Paraden/22 Gegentore), Goldmann (ab 44., 5/9); Haeske 5/3, Beekmann 4, Pregler 11, Kompenhans, Fitozovic 4, Andrei, Hellemann, Drosten, Rietze 2, Sahin 3, Kuntscher 4.

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