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Melsungen/Körle/Guxhagen muss im Rückspiel gegen Essen drei Tore aufholen

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Hofft im Rückspiel gegen Essen auf mehr Unterstützung durch seine Vorderleute: mJSG-Torhüter Carl Beck (r.).
Hofft im Rückspiel gegen Essen auf mehr Unterstützung durch seine Vorderleute: mJSG-Torhüter Carl Beck (r.). © Pressebilder Hahn

„Wir müssen Vollgas geben“, lautet die Devise von Florian Maienschein, Trainer der mJSG Melsungen/Körle/Guxhagen. Verständlich, denn es geht um den Einzug ins Achtelfinale der Deutschen Meisterschaft in der A-Jugend-Bundesliga. Dafür muss seine Mannschaft im Rückspiel des Sechzehntelfinales (So. 15.30 Uhr, Stadtsporthalle) nach der 32:35-Niederlage bei TuSEM Essen im Hinspiel alles in die Waagschale werfen.

Melsungen - Es gilt die Hypothek, den drei Tore-Rückstand, aufzuholen. Dabei ist eine deutliche Leistungssteigerung notwendig. „Wir hatten über weite Strecken große Lücken in der Abwehr und müssen wieder kompakter stehen“, fordert der mJSG-Coach. Und geht davon aus, dass über eine verbesserte Defensivabwehrarbeit „parallel die Torwartleistung steigt.“ Besondere Probleme bereitete dem Bundesliga-Nachwuchs der treffsichere Rückraumlinke Sam De Vries (8) und der wendige Spielgestalter Alexander Ernst (6), dessen Wirkungskreise es einzuengen gilt.

Im Angriff der Nordhessen haperte es an der Chancenverwertung: „Wir haben viele freie Bälle verworfen und waren im erweiterten Tempogegenstoß zu nachlässig.“ Zum Erfolg d.h. zu einem Sieg mit vier Toren Vorsprung soll auch auch die Einbeziehung der Kreisläufer und der Außen d.h. „ein möglichst breit angelegtes Offensivspiel“ beitragen. Verzichten muss die mJSG dabei allerdings auf den verletzten Rückraumspieler Navtej Dhaliwal.

Für seinen Kollegen, TuSEM-Trainer Lukas Ellwanger, ist „gutes Rückzugsverhalten sowie viel Disziplin im Angriff“ oberstes Gebot, um das „herausragende Tempospiel“ der Gastgeber unterbinden zu können. „Wir haben ein ordentliches Hinspiel abgeliefert, aber nicht hoch genug gewonnen“, beschreibt der 30-jährige ehemalige Zweitliga-Kreisläufer die Ausgangsposition.

In den Schlussminuten verspielten seine Schützlinge eine höhere Führung, „weil die Mannschaft etwas vom System abgekommen ist.“ Aufs Finale könnte es auch diesmal ankommen. Mit noch schwerwiegenderen Folgen.(Von Kornelia Wilhelm)

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