A-Jugend-Bundesliga

Melsungen/Körle/Guxhagen muss sich gegen HSG Rodgau Nieder-Roden im Angriff steigern

Treffen erneut aufeinander: mJSG-Torhüter Lennart Claus und Nick Weiland. Der Rechtsaußen trug fünf Tore, davon drei Siebenmeter, zum 28;28 der HSG Rodgau Nieder-Roden in der Vorrunde in Melsungen bei.
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Treffen erneut aufeinander: mJSG-Torhüter Lennart Claus und Nick Weiland. Der Rechtsaußen trug fünf Tore, davon drei Siebenmeter, zum 28;28 der HSG Rodgau Nieder-Roden in der Vorrunde in Melsungen bei.

Im Mannschaftssport gibt es immer ein Wiedersehen, allein schon weil eine Serie gemeinhin in Hin- und Rückrunde aufgeteilt ist. Dass die mJSG Melsungen/Körle/Guxhagen und die HSG Rodgau Nieder-Roden (So. 14.30 Uhr, Stadtsporthalle Melsungen) nach nur einem Monat zum zweiten Mal aufeinander treffen, ist indes schon etwas kurios und dem speziellen Covid-Modus der A-Jugend-Bundesliga geschuldet.

Melsungen - Nach dem 28:28 in der Vorrunde peilen die Nordhessen nun im dritten Versuch den ersten Sieg in der Hauptrunde an. „Der ist drin“, sagt Trainer Maienschein, „wenn wir die Lehren aus dem letzten Duell ziehen.“ Da ließen sich seine Schützlinge nach einer 27:23-Führung (54.) den Sieg auf der Zielgeraden noch entreißen, was seine Kollege Christian Sommer als „durchaus verdient“ empfand: „Wir waren über weite Strecken spielerisch die bessere Mannschaft, so dass das Ergebnis in Ordnung geht.“

Insbesondere ein Verdienst seines druckvollen Rückraums, aus dem der torgefährliche Ben Seidel, der acht Treffer erzielte, herausragte. Ein Talent, das laut Florian Maienschein „alles“ kann: „Er ist stark im Eins-gegen-Eins, kann aber auch aus der zweiten Reihe werfen.“

Trotzdem ist der mJSG-Coach kein Freund einer Sonderbehandlung für den Gäste-Kapitän. Die würde dessen ebenfalls torgefährlichen Nebenleuten Richard Landskron und Luca-Marlon Ullrich zuviel Spielraum bescheren. Außerdem gilt es ein Auge auf Kreisläufer Oscar Fink zu haben. Also ist in erster Linie Kompaktheit und ein gutes Zusammenspiel mit den Torhütern Lennart Claus und Carl Beck angesagt.

Allerdings: Angesichts der 23 erzielten und 27 kassierten Tore im letzten Spiel gegen die SG Pforzheim/Eutingen ist der Steigerungsbedarf in der eigenen Offensive wesentlich größer. „Unsere Fehlerquote ist derzeit einfach noch zu groß“, weiß der mJSG-Trainer. Gemeint sind Fehlwürfe und technische Fehler, die es gegen die robuste Abwehr der Südhessen unbedingt zu vermeiden gilt.

„Über 60 Minuten“, wie er betont. Und seiner Mannschaft weiterhin ein hohes Tempo verordnet: „Wir müssen einen schnellen Ball spielen, um die HSG-Abwehr auseinander zu ziehen.“ Nur so könnte es klappen mit dem ersten Hauptrundenerfolg, den Rodgau Nieder-Roden nach dem 32:32 in Bittenfeld allerdings ebenfalls im Visier hat.

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