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Melsungen/Körle/Guxhagen startet mit 27:23-Sieg in Meisterrunde

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So geht‘s: Tom Wolf bejubelt einen seiner fünf Treffer, nachdem sich der mJSG-Rückraumschütze nach dem Wechsel erheblich gesteigert hatte.
So geht‘s: Tom Wolf bejubelt einen seiner fünf Treffer, nachdem sich der mJSG-Rückraumschütze nach dem Wechsel erheblich gesteigert hatte. © Richard Kasiewicz

Der Auftakt ist geglückt. Die mJSG Melsungen/Körle/Guxhagen feierte in der Meisterrunde der A-Jugend-Bundesliga gegen den stark aufspielenden HSV Hamburg nach harten Kampf einen 27:23 (11:14)-Erfolg.

Melsungen – „Das war harte Arbeit“, bekannte mJSG-Trainer Florian Maienschein nachdem seine Offensivabteilung dank einer Leistungssteigerung und angetrieben vom überragenden Spielmacher Manuel Hörr sich nach dem Wechsel wieder heran gekämpft hatte. Mit einem Kempa-Anspiel von Leon Stehl auf den eingerückten Hörr am Kreis starteten die Gastgeber sehenswert in die zweite Hälfte. Eine Initialzündung, die den mJSG-Motor auf Touren kommen ließ.

Allen voran Rechtsaußen Stehl und Rückraumschütze Tom Wolf trafen, nachdem sie in der ersten Hälfte mehrfach am überragenden Finn Luca Gründel gescheitert waren, zuverlässig. „Zu Beginn war Gründel in meinem Kopf, nachher war ich in seinem Kopf“, erklärte Stehl und ließ mit seinem Dreher aus spitzen Winkel zum 14:16 (35.) dem HSV-Torwart keine Chance.

Es folgte die stärkste Phase der Einheimischen. Lenker Hörr riss das Spiel immer mehr an sich. Ihm war es auch vergönnt, die erste Führung für die mJSG zum 20:19 (43.) mit einem ansatzlosen Wurf zu erzielen. „Wir konnten Hörr nicht mehr unter Kontrolle bringen“, ärgerte sich HSV-Coach Sven Ruspült. Und der torgefährliche Spielmacher ließ sich nicht zweimal bitten. Sorgte mit den nächsten Krachern aus dem Rückraum für die erste Drei-Tore-Führung (24:21, 50.) und machte spätestens beim 27:22 (58.) alles klar.

Zufrieden zeigte sich Maienschein mit der Defensive seines Teams über 60 Minuten: „Wir hatten eine überragende Abwehrleistung und konnten in der zweiten Halbzeit eine Schippe drauf legen“. Auch ein Verdienst des starken Mittelblocks um Lasse Ohl. Das Problem: „Zu viele Unkonzentrierten im Angriff“ (Maienschein), die die Gäste konsequent für ihr schnelles Umschaltspiel über den treffsicheren Rechtsaußen Levin Unbehaun nutzten. Und mit einem 5:0-Lauf auf 6:1 (9.) den mJSG-Coach zu einer frühen Auszeit zwangen.

„Danach waren wir konsequenter im Angriff“, erklärte Maienschein. Denn: Bis zur Pause konnte seine Offensivreihe um Hörr und Wolf den Abstand wieder auf 11:14 verringern. Ein Signal, dass in der zweiten Hälfte sogar die Wende brachte. (Von Kornelia Wilhelm)

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