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Melsungen/Körle/Guxhagen verliert Handball-Krimi gegen Bittenfeld

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Durchgebrochen: Florian Drosten (mJSG) entwischt dem Bittenfelder Nico Bacani (r.) und erzielt einen seiner sechs Treffer.
Durchgebrochen: Florian Drosten (mJSG) entwischt dem Bittenfelder Nico Bacani (r.) und erzielt einen seiner sechs Treffer. © Pressebilder Hahn

Die Siegesserie der mJSG Melsungen/Körle/Guxhagen in der Hauptrunde der A-Jugend-Handball-Bundesliga ist gerissen. Nach zuletzt 7:1-Punkten verlor der Bundesliga-Nachwuchs nach einem rasanten Spiel und einer dramatischen Schlussphase unglücklich mit 41:42 (19:29) gegen den TV Bittenfeld. Die MT-Talente mussten damit ihren zweiten Tabellenplatz an die Gäste abgeben.

Melsungen - Nach einem nervösen Beginn beider Teams Seiten konnten die Nordhessen die ersten Akzente setzen und lagen über 2:0 (5.) bis zum 9:8 (16., Ohl) in Führung. Das Spiel wurde von den starken Rückraumreihen der Kontrahenten bestimmt. Die mJSG versuchte, durch eine offensiv ausgerichtete Deckung die Wirkungskreise des spielstarken Mittelmanns Uskok und seiner Nebenleute einzuengen. Ein schwieriges Unterfangen.

„Wir haben Dalio Uskok und Luca Mauch nicht in den Griff bekommen“, haderte Rechtsaußen Potzkai. Dem Bittenfelder Rückraum gelangen allein bis zur Pause ein Dutzend Treffer. Die Folge war nach drei Toren in Folge die Führung zum 9:11 (20.) Die Gastgeber ließen sich dennoch nicht abschütteln. Vor allem Spielgestalter Hörr hielt seine Mannschaft im Spiel. Und sorgte mit seinem siebten Treffer für den 19:20-Halbzeitstand. „19 Tore im Angriff sind gut, aber 20 Tore in der Abwehr sind viel zuviel,“ lautete die Pausenbilanz von mJSG-Trainer Maienschein.

Die Gäste fanden besser in die zweite Halbzeit. Die starke Aufbaureihe fand immer wieder die Lücken in der gegnerischen Abwehr und baute die Führung auf 26:30 (42.) aus. Erneut kämpften sich die Maienschein-Schützlinge zurück und hielten das Tempo hoch. Der Lohn war der Ausgleich zum 32:32 (50.) durch Florian Drosten und wenig später die gar die 37:34-Führung (54.).

„Wir setzen uns plus drei ab und dann passieren uns zwei Fehler und der Vorsprung ist wieder weg,“ beschrieb Florian Maienschein den weiteren Spielverlauf, der sich immer mehr zuspitzte. In der letzten Spielminute (59:13) glich Thorge Lutze zum 41:41 aus, ehe Sören Winger zwei Sekunden vor Schluss der Siegtreffer zum 41:42-Endstand gelang.

„Beide Mannschaften hätten einen Punkt verdient gehabt“, befand Gästetrainer Ulf Hummel. Und entpuppte sich als glücklicher, aber auch fairer Gewinner. (von Kornelia Wilhelm)

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