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Melsungen kontert Aufholjagd des Außenseiters und siegt souverän

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Trug sechs Treffer zum Sieg der mJSG Melsungen/Körle/Guxhagen in Rimpar bei: Leon Stehl.
Trug sechs Treffer zum Sieg der mJSG Melsungen/Körle/Guxhagen in Rimpar bei: Leon Stehl. © Pressebilder Hahn

Die mJSG Melsungen/Körle/Guxhagen ist ihrer Favoritenrolle gerecht geworden. Und hat sich beim Tabellenvorletzten der A-Jugend-Bundesliga, SG DJK Rimpar, mit einem 36:28 (19:14)-Erfolg nach einer Achterbahnfahrt am Ende souverän den fünften Saisonsieg gesichert.

Rimpar - Dabei marschierte der heimische Bundesliga-Nachwuchs mit einem fulminanten 9:0-Lauf auf 10:2 (13.) durch Tom Wolf vorne weg und ließ den Gastgebern anfangs kaum eine Möglichkeit, seinen Rhythmus zu finden. „Wir haben ganz stark angefangen und eine Riesenbereitschaft gezeigt“, freute sich mJSG-Trainer Florian Maienschein.

Zwar konnte Rimpar durch Finn Daugs noch die 2:1-Führung (3.) erzielen, hatte danach allerdings gegen die stark aufspielenden Gäste wenig zu bestellen. Denn: Der Positionsangriff um Thorge Lutze fand gegen die offensiv ausgerichtete SG-Deckung die richtigen Mittel und zog konsequent über 14:8 (21.) bis zur Halbzeit auf 19:14 (30.) durch Leon Stehl davon.

Danach geriet der mJSG-Motor ins Stocken. „Wir gehen mit einem guten Polster in die Halbzeit und schaffen es nach der Pause nicht, an unsere Leistung anzuknüpfen“, haderte Maienschein. Dessen Team zu Beginn der zweiten Hälfte Abschlussschwächen offenbarte und zudem nicht gut sortiert gegen die stärker aufspielenden Gastgeber in der Deckung zu Werke ging. Die Folge: Beim 18:20 (36.) und 19:21 (38.) durch den treffsicheren Finn Daugs (8/2) musste der Tabellenzweite noch mal Zittern. Verzagte aber nicht und wehrte durch mehr Kompaktheit in der Abwehr und erhöhte Konzentration im Angriff den Ansturm des SG-Teams von Martin Frank und Bastian Krenz ab.

Spätestens beim 29:21 (47.) durch Julian Engler sorgten die Nordhessen erneut für klare Verhältnisse. Und dieses Mal hatten die Einheimischen dem starken Zwischenspurt des Maienschein-Teams wenig entgegenzusetzen und mussten die Überlegenheit des Favoriten anerkennen.(Von Kornelia Wilhelm)

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