3. Liga: Spielbeginn am Samstag um 17 Uhr

Northeimer HC vor schwerer Auswärtsaufgabe in Bernburg

Wird Samstagabend wieder gejubelt? Das
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Wird Samstagabend wieder gejubelt? Das Foto entstand vergangenen Sonntag nach dem Heimsieg gegen Burgdorf II. Jetzt geht es nach Bernburg.

Mit viel Optimismus und voller Kapelle reist Handball-Drittligist Northeimer HC am Samstag zu einem direkten Konkurrenten im Rennen um den so wichtigen sechsten Tabellenplatz.

Northeim - Ein Auswärtssieg ab 17 Uhr beim oberen Tabellennachbarn SV Anhalt-Bernburg wäre ein großer Schritt zum angepeilten Saisonziel.

Dass die Begegnung kein Selbstläufer wird, haben die Sachsen-Anhaltiner zuletzt eindrucksvoll beim Rückserienstart in Braunschweig bewiesen. Nach 60 Minuten Power-Handball revanchierte sich Bernburg mit einem 30:29-Erfolg für die Hinrundenniederlage gegen diesen Gegner und ist damit Fünfter.

Burgdorf bezwungen und Platz sechs zurückerobert! Für Northeims verletzten Spielmacher Tim Gerstmann steht sein Team verdient wieder auf dem Rang, der in dieser Saison den frühzeitigen Verbleib im semiprofessionellen Handball garantiert. „Wir haben gegen die Recken-Reserve sicher eines unserer besten Spiele gezeigt. Gerade in den letzten zehn Minuten waren wir abgebrühter. So müssen wir auch gegen Bernburg spielen, wenn wir die Punkte mitnehmen wollen“, urteilt Gerstmann über sein Team, welches er in dieser Saison nur noch von der Bank aus unterstützen kann. Dabei hat er noch im Hinspiel mit sechs Toren geglänzt, bevor ihn eine Knieverletzung zu handballerischer Untätigkeit zwang. „Bernburg spielt einen temporeichen Handball - ähnlich wie wir. Deshalb wird viel von unserem Rückzugsverhalten abhängen“, sagt Gerstmann und sieht zwei ähnlich agierende Mannschaften in der Bernburger Bruno-Hinz-Sporthalle aufeinandertreffen.

Beim Northeimer 30:26-Hinspielsieg in der Einbecker Stadionsporthalle tat sich die Abwehr schwer gegen die flinken Bernburger Außen Julian Schulze (sechs Tore) und Nico Richter (10/5). Zu oft kamen beide frei vor Glenn-Louis Eggert zum Wurf.

Richter hat ebenso wie Bernburgs etatmäßiger Kreisläufer Niklas Friedrich bereits vorzeitig für die kommende Saison unterschrieben. Neben der vollen Bernburger Halle ein weiterer Motivationsschub, wie Northeims Abwehrrecke Joe Schuster vermutet. „Friedrich saß im Hinspiel auf der Bank. Mit ihm wird Bernburg flexibler im Angriff. Aber unsere Abwehr hat im Laufe der Saison viele Kreisläufer in den Griff bekommen“, sagt der Luxemburger und sieht die Abwehrmitte gut gerüstet. Schuster hatte sich gegen die Recken am vergangenen Wochenende eine Wadenzerrung zugezogen, hofft aber, wieder einsatzfähig zu sein. „Ich werde alles tun, um auf der Platte zu stehen“, zeigt Schuster wie üblich großen Ehrgeiz. (Axel Janßen)

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