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Mit Hoffnungsträgerin Xenia Ahrend: SV Germania Fritzlar krasser Außenseiter in Aldekerk

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Von: Sebastian Schmidt

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Zurück im Team: Xenia Ahrend (l., hier gegen Kirchhofs Anna-Maria Spielvogel) soll Fritzlar helfen.
Zurück im Team: Xenia Ahrend (l., hier gegen Kirchhofs Anna-Maria Spielvogel) soll Fritzlar helfen. © Pressebilder Hahn

Wenn ein Trainer vom leichtesten Spiel des Jahres spricht, sind die Fronten vorab geklärt. Dann reist in der Regel ein Abstiegskandidat zum Tabellenführer. So wie die Handballerinnen des SV Germania Fritzlar, die sich der Herkulesaufgabe in der 3. Liga West beim TV Aldekerk stellen müssen (Sa. 18 Uhr).

Fritzlar/Aldekerk – „Wenn wir uns da zu viele Gedanken machen und diskutieren, landen wir in einer Sackgasse. Darum wollen wir befreit aufspielen“, ermutigt Fritzlars Trainer Lucky Cojocar sein Team. Das zudem Zuwachs bekommen hat. Denn Xenia Ahrend ist zurück. Die technisch versierte Strategin, die auf jeder Position im Rückraum und am Kreis eingesetzt werden könnte. Die 27-Jährige hatte sich vor der Saison freiwillig in die zweite Mannschaft versetzen lassen und spielt sich nun mit ihrem zweiten Einsatz (nach dem Derby) wieder im Drittliga-Aufgebot fest.

„Xenia soll uns mit ihrer Art und Persönlichkeit weiterhelfen“, erklärt Cojocar, dessen Team nach vier Niederlagen in Serie und vor allem dem bitteren 24:30 im Kellerduell in Wuppertal auf den vorletzten Platz abgerutscht ist. Und das in den Duellen bei den Top-Teams Aldekerk und Köln (3.12.) auch darum spielt, wie hoch die Hürden in den vier „Endspielen“ im neuen Jahr gegen Düsseldorf (15.1.), gegen Lank (5.2.), in Recklinghausen (12.2.) und gegen Wuppertal (26.2.) werden.

Baude zollt Cojocar Respekt

Äußerst souverän entledigte sich derweil der Tabellenführer den Aufgaben in Leverkusen sowie im Topspiel gegen Köln und siegte jeweils mit 28:23. Bemerkenswert auch deshalb, weil mit Fabienne Huppers eine Schlüsselspielerin (Bänderriss) fehlte, die gegen die Domstädterinnen ebenso nicht mitwirken kann. Ihre Aufgaben werden auf die weiteren Rückraumspielerinnen um die überragende Kapitänin Svenja Rottwinkel verteilt. So winken etwa der A-Jugendlichen Jana Marseille weitere Einsatzzeiten auf Halbrechts.

Wobei ihr Trainer Rene Baude auch das Spiel der A-Jugend-Bundesliga am Sonntag gegen St. Tönis im Blick haben muss. Auch dieses Team entwickelt Baude erfolgreich und sagt mit Blick auf seinen geschätzten Kollegen Cojocar: „Ich werde nie den Fehler machen, eine Mannschaft von Lucky zu unterschätzen. Aber wir wollen zu Hause ungeschlagen bleiben.“ (von Sebastian Schmidt)

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