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Mit Rückenwind ins Auswärtsspiel: Der Northeimer HC tritt am Samstag beim Oranienburger HC an

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Joe Schuster und Co wollen weiter jubeln: Vergangenen Samstag gegen Werder hatte der NHC keine Mühe. Nun geht es nach Oranienburg.
Joe Schuster und Co wollen weiter jubeln: Vergangenen Samstag gegen Werder hatte der NHC keine Mühe. Nun geht es nach Oranienburg. © Hubert Jelinek

Erkältungsbedingt zwar leicht angeschlagen, aber dennoch mit fast voller Kapelle fährt Handball-Drittligist Northeimer HC am Samstag (18.30 Uhr) zum Tabellenneunten Oranienburger HC. Nur Rick Harder fehlt verletzungsbedingt. Dennoch will das Team von Trainer Jürgen Bätjer den Schwung aus dem Heimsieg gegen Grün-Weiß Werder in weitere Punkte ummünzen.

Northeim – Sechs Punkte vor der Weihnachtspause: Das hatte Bätjer seinem Team zum Ziel gesetzt. Denn um auch in diesem Jahr die Klasse zu halten, müssen Konkurrenten wie Oranienburg, die Füchse Berlin II (Platz zehn) und Bayreuth (Platz zwölf) geschlagen werden. Auch, wenn diese Vereine vorab deutlich stärker einzuschätzen waren.

Gegen im Angriff arg harmlose Werderaner wurden Bätjers Vorgaben gut umgesetzt. Das überzeugende 34:20 sollte das Selbstvertrauen des Teams gestärkt haben. Aber noch immer schmerzen die misslungenen Spiele gegen Bayreuth (26:26) und Baunatal (26:27). Drei vergebene Punkte, mit denen die Schwarz-Gelben den zehnten Platz schon erreicht hätten.

Doch Bätjer blickt optimistisch nach vorn und fährt mit seiner Truppe zum Berliner Vorort-Klub, um den nächsten Erfolg einzutüten. Hinderlich waren zuletzt einige Erkältungen im Team, die das Training unter der Woche beschwerlich machten, wie Co-Trainer Tim Gerstmann mitteilte. Dennoch sollten alle Spieler an Bord sein. Das Hinspiel dürften die NHC-Verantwortlichen und die Aktiven noch in ziemlich schlechter Erinnerung haben. Oranienburg kam stau-bedingt mit einer Stunde Verspätung an, was der Konzentration der Northeimer offenbar nicht guttat. Der NHC spielte nur in den ersten Minuten auf Augenhöhe mit und verlor nach der Anfangsviertelstunde den Kontakt zum stark verletzungsgeplagten Gegner. Mit fünf Toren Rückstand ging es in die Halbzeitpause. Zwar steigerten sich die Schwarz-Gelben zwischenzeitlich und verkürzten auf zwei Treffer, doch immer wieder scheiterte die Northeimer Offensive an Paul-Janis Twarz, der ebenso wie sein Gegenüber Glenn-Louis Eggert einen ganz starken Tag hatte. Nach Joe Schusters dritter Zeitstrafe zwei Minuten vor Abpfiff legte Oranienburg eine Schippe drauf und holte sich zwei Punkte, die bei besserer Chancenverwertung auch in Northeim hätten bleiben können.

Beim Rückspiel kann sich der NHC ein Beispiel an Bayreuth nehmen. Der Vorletzte fuhr gegen die Rand-Berliner vergangenen Samstag den ersten Saisonsieg ein. Beim 33:32 war am Ende die größere Emotion der Franken ausschlaggebend, die vor allem das schlechte Rückzugsverhalten Oranienburgs gnadenlos bestraften und immer wieder über Tempogegenstöße zum Erfolg kamen.   (Axel Janßen)

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