A-Jugend-Bundesliga

mJSG Melsungen/Körle/Guxhagen bejubelt ersten Hauptrundensieg

Von Außen eine Bank: Melsungens Florian Potzkai (r.), der hier Torwart Hendrik Hain (Rodgau Nieder-Roden) keine Chance lässt.
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Von Außen eine Bank: Melsungens Florian Potzkai (r.), der hier Torwart Hendrik Hain (Rodgau Nieder-Roden) keine Chance lässt.

Am Ende wurd’s doch noch mal spannend. Holte die HSG Rodgau Nieder-Roden, die nach Englers Treffer zum 30:24 (52.) eigentlich schon geschlagen war, Tor um Tor auf. Bis zum 30:28 (58.). Doch dann avancierte Carl Beck, überragender Torwart der mJSG Melsungen/Körle/Guxhagen, endgültig zum Matchwinner, parierte gegen Ben Seidel, den Top-Torjäger der Gäste, und hielt den ersten Hauptrundensieg des heimischen A-Jugend-Bundesligisten fest.

Melsungen - Der fiel schließlich mit 32:29 (18:15) knapper als nötig aus, was dem ausgelassenen Jubel der Gastgeber aber keinen Abbruch tat. „Die Erleichterung ist schon groß“, gestand Trainer Florian Maienschein. Und lobte insbesondere „Kampfbereitschaft und Willen“ seiner Mannschaft.

„Wir haben alles reingelegt“, bestätigte Florian Potzkai, was für den Außen in besonderem Maße nach der Pause galt. Als der eigene Positionsangriff etwas lahmte, lochte der Rechtshänder, von seinem Kumpel Julian Engler kunstvoll bedient, dreimal hintereinander traumhaft sicher zum 26:22 ein (47.).

Die Vorentscheidung, zumal Schlussmann Beck sein hohes Niveau eindrucksvoll hielt. „Heute hat bei uns ein Rädchen in das andere gegriffen“, freute sich daher der mJSG-Coach.

Die eigene 5:1-Deckung brauchte dagegen etwas Anlaufzeit. Musste sich erst finden und ließ der HSG um den agilen Ben Seidel zunächst zuviel Raum. Was die Gäste prompt zu einer 8:6-Führung nutzten. Doch dann war nach einer „Feinjustierung“ (Maienschein) der angestrebte Zugriff plötzlich da, konnte der gegnerische Rückraum nicht mehr so unbeschwert kombinieren.

Gleichzeitig der Startschuss für eine unwiderstehliche erste und zweite Welle des Bundesliga-Nachwuchs. Der nutzte seine Ballgewinne in der Deckung konsequent zu erfolgreichen Tempogegenstößen und hatte die Partie nach einem 5:0-Lauf durch Florian Drosten, Navtej Dhaliwal, Julian Engler, Manuel Hörr und Florian Potzkai zum 11:8 (16.) gedreht.

Eine Wende, die schließlich in das ersehnte Erfolgserlebnis mündete. Auch wenn auf der Zielgeraden erst noch die Angst vor dem Gewinnen abgeschüttelt werden musste.

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