A-Jugend-Meisterschaft:

mJSG Melsungen/Körle/Guxhagen geht im Halbfinale in Berlin unter

Viel Widerstand: Melsungens David Kuntscher (links) wird hier von Tim Freihöfer bearbeitet. Rechts im Bild beobachtet Rohat Sahin die Szene.
+
Viel Widerstand: Melsungens David Kuntscher (links) wird hier von Tim Freihöfer bearbeitet. Rechts im Bild beobachtet Rohat Sahin die Szene.

Das Finale um die Deutsche Meisterschaft ist für die A-Jugend der mJSG Melsungen/Körle/Guxhagen in weite Ferne gerückt. Der Grund: eine 26:36 (11:15)-Niederlage der heimischen U 19 im Hinspiel des Halbfinales bei den Berliner Jungfüchsen.

Potsdam – Die fürs Rückspiel am Freitag in Melsungen eine schwere Hypothek ist. Schon der Gäste-Start ging daneben. Ein vergebener Tempogegenstoß und ein verworfener Siebenmeter verhalfen den coolen Berlinern zu einer 3:0-Führung (4.). So verpuffte die Maßnahme von Trainer Maienschein, es in der Abwehr mit einer offensiven Variante – nämlich den vorgezogenen Paul Kompenhans und Jona Rietze – zu versuchen, um Spielmacher Lichtlein an die Kette zu legen. Die Folge: Die mJSG lief fortan hinterher.

Keineswegs hoffnungslos unterlegen, aber eben auch nicht in der Lage, heran zu kommen. Dazu nutzten Linksaußen Freihöfer und der Rückraumlinke Langhoff zu konsequent die sich bietenden Räume in der Abwehr der Nordhessen. Dazu harmonierte die Aufbaureihe der mJSG nicht genug, besonders Ole Pregler verzettelte sich zu oft in fruchtlosen Einzelaktionen, so dass zunächst nur Kreisläufer Rohat Sahin die nötige Torgefahr ausstrahlte.

6:0-Lauf nach der Pause entscheidet

Immerhin: Torwart Moritz Goldmann stand seinem prominenten Bundesliga-Torwart Ludwig in nichts nach und hielt seine Mannschaft halbwegs im Spiel. Als Ole Pregler und David Kuntscher auf 13:11 verkürzten (29.), kam sogar wieder Hoffnung auf. Die postwendend verpuffte, weil Moritz Sauer und Tim Freihöfer noch vor der Pause wieder auf 15:11 erhöhten.

Die letztlich letzte Möglichkeit auf ein erträgliches Ergebnis vergab Linkshänder Kuntscher, als er nach Preglers Tor zum 15:12 (31.) am Berliner Schlussmann scheiterte. Statt 15:13 stand‘s sieben Minuten später angesichts eines 6:0-Laufes 21:12. Die mJSG zeigte nun auch in der Abwehr Auflösungserscheinungen. Also wollte Füchse-Trainer Hanning mehr. Statt eines offenen Schlagabtauschs den Gegner chancenlos fürs Rückspiel aus der Halle fegen. Dagegen stemmte sich der eingewechselte Jannik Büde mit acht Paraden. Und als Jona Rietze auf 26:33 verkürzte (57.), war wieder (etwas) Land in Sicht. Allerdings nur für Momente. Matthes Langhoff, Christoph Beneke sowie Marcel Novak erfüllten dann doch noch den Wunsch ihres Trainers.

Für die mJSG trafen Beekmann 1, Pregler 5, Kompenhans 4, Fitozovic 5/1, Dhaliwal, Andrei, Hellemann, Drosten, Rietze 2, Sahin 3, Kuntscher 6/3.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.