A-Jugend-Bundesliga

mJSG Melsungen/Körle/Guxhagen hat gute Karten fürs Hessenderby

Ben Beekmann
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Ben Beekmann

Durchaus als Favorit geht in der A-Jugend-Bundesliga die mJSG Melsungen/Körle/Guxhagen ins Hessenderby bei der HSG Dutenhofen/Münchholzhausen (Sa. 17 Uhr). Gelingt im dritten Spiel der dritte Sieg?

Melsungen - Eine Halbzeit brauchte die A-Jugend der mJSG Melsungen/Körle/Guxhagen, um nach fast siebenmonatiger Pause in der neuen Bundesliga-Saison anzukommen. „Der Spielflusss ist da“, freute sich Trainer Florian Maienschein nach dem 37:23-Kantersieg gegen die TSG Münster, wobei seine Mannschaft an die starke zweite Hälfte beim Bergischen HC (20:7) anknüpfte, nachdem die erste noch ausgeglichen war.

Eine weitere erfreuliche Erkenntnis: Die Jungs um Kapitän Kompenhans fühlen sich wohl in dem von ihrem Coach vorgegebenen System. Dazu gehört die kompakte 6:0-Deckung mit ihren offensiven Halben sowie dem flexiblen Mittelblock und ein dynamischer Positionsangriff mit immer mehr Auslösehandlungen, die die starken Außen Beekmann und Fitozovic einbeziehen. Auch die zweite Welle wurde konsequent und erfolgreich zu Ende gespielt. All‘ das gilt es am Samstag zu bestätigen, um auch im Hessenderby bei der HSG Dutenhofen/Münchholzhausen zu bestehen (17 Uhr Sporthalle Dut.).

Dabei haben die Nordhessen bei den Mittelhessen durchaus etwas gut zu machen. Eine 25:29-Heimniederlage aus der letzten Saison nämlich. Auch die vorangegangenen Duelle waren häufig umkämpft. Also warnt Paul Kompenhans: „Wir müssen aufpassen, denn dieser Gegner kann uns immer gefährlich werden.“ Selbst die Tatsache, dass aus dem starken HSG-Kader der letzten Saison nur sechs Spieler übrig geblieben sind, sollte seine Mannschaft keineswegs dazu verleiten, die Gastgeber zu unterschätzen.

Nordhessen haben bei den Mittelhessen etwas gut zu machen

Die können nämlich immer noch auf starke Individualisten wie Spielmacher Paul Geffert, den Halblinken Lennart Müller und nicht zuletzt auf Nationaltorhüter Lorenz Rinn bauen. „Wir müssen Geffert frühzeitig in 1:1-Situationen verwickeln und bei Müllers Würfen aus der zweiten Reihe kommt es auf eine gute Zusammenarbeit zwischen Block und Torwart an“, gibt der mJSG-Coach seinen Schützlingen mit auf dem Weg.

Sein Kollege, Ex-Bundesligaspieler Gennadij Chalepo, kürt indes die Gäste zum „klaren Favoriten“. Die bisherige Bilanz der HSG - ein Sieg und eine Niederlage - habe offenbart, „dass wir das passende Spielsystem für diese junge Mannschaft noch nicht gefunden haben.“ Darin unterschiedet sich diese in der Tat vom Hessenrivalen. Auch noch nach dem Derby?

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