A-Jugend-Bundesliga

mJSG Melsungen/Körle/Guxhagen mit Rietze zum Spitzenspiel nach Gummersbach

Kehrt ins mJSG-Team zurück: Spielmacher Jona Rietze, dessen Ideen in Gummersbach gefragt sind.
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Kehrt ins mJSG-Team zurück: Spielmacher Jona Rietze, dessen Ideen in Gummersbach gefragt sind.

Corona ist überall. Auch in Gummersbach. Dort ist am Dienstag ein Mitglied des Umfeldes der Bundesliga- und der zweiten Mannschaft positiv getestet worden. Also steht das für Samstag vorgesehene Spitzenspiel der A-Jugend-Bundesliga, Staffel West (15 Uhr Schwalbe Arena) der mJSG Melsungen/Körle/Guxhagen bei dem Nachwuchs der Oberbergischen auf der Kippe.

Gummersbach - „Uns liegt noch keine Absage vor. Also bereiten wir uns ganz normal auf dieses wichtige Spiel vor“, erklärte gestern auf Anfrage mJSG-Trainer Maienschein. Dazu gehört auch eine Aufarbeitung des enttäuschenden 26:26 gegen den TV Hüttenberg, den ersten Punktverlust seiner Jungs in der laufenden Saison.

Der Grund: massive Angriffsprobleme gegen die offensive Deckung des TVH, die Kompenhans und Co. überhaupt nicht behagte. Und die ihnen auch beim VfL blüht, so dass sie prompt die Chancen haben, diese Scharte auszuwetzen.

„Dazu müssen wir konsequenter das spielen, was wir uns vorgenommen haben“, fordert Florian Maienschein. Mehr Konsequenz im Zweikampf und mehr Konsequenz im Abschluss. Außerdem sollten die beiden Kreisläufer Jonas Ebner und Lasse Hellemann wieder mehr eingesetzt werden. Dazu kann der Gast wieder auf Jona Rietze zurück greifen, auf den wendigen Spielmacher, der das frühe Angreifen des Gegners vortrefflich für Raumgewinn seiner Mannschaft zu nutzen weiß. Gegen Hüttenberg durfte das in der Stadt Kassel wohnhafte Talent aufgrund des eigenen Hygienekonzepts nicht ran, in Gummersbach besteht diese Gefahr nicht.

Zufrieden war der Trainer mit seiner Abwehr. Und besonders mit Torwart Jannik Büde, dessen Leistungskurve in der laufenden Saison stetig nach oben zeigt. Torgefahr droht diesem beim VfL speziell von Spielmacher Fanger und Mathis Häseler, die beide bereits einen Profivertrag haben.

„Die müssen wir ausschalten“, weiß Florian Maienschein um deren dominante Rolle im Gastgeber-Team. Mit den beiden gewann Gummersbach in Hüttenberg und gegen Hanau, ohne die beiden gab das Team am letzten Spieltag in Hagen (33:33) den ersten Punkt ab. Beide stehen unter Corona-Verdacht (und seit Dienstag unter Quarantäne) und damit beim Tabellendritten und Anwärter auf die Meisterrunde noch mehr im Blickpunkt.

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