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mJSG mit Energie und Leidenschaft zum dritten Sieg im dritten Spiel

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Unwiderstehlich: Auch diese Textilprobe von Denis Millosavljec (Nieder-Olm) konnte mJSG-Torjäger Thorge Lutze nicht aufhalten.
Unwiderstehlich: Auch diese Textilprobe von Denis Millosavljec (Nieder-Olm) konnte mJSG-Torjäger Thorge Lutze nicht aufhalten. © Richard Kasiewicz

Das war am Ende souverän. Und der dritte Sieg im dritten Spitzenspiel in Folge. Auch beim 36:28 (16:15)-Erfolg gegen den TV Nieder-Olm gab sich die mJSG Melsungen/Körle/Guxhagen keine Blöße und führt weiter als einziges Team verlustpunktfrei die Tabelle der Staffel Mitte in der A-Jugend-Bundesliga an.

Melsungen - Bis zum 23:25 (47.) der Gäste durch den wurfgewaltigen Rückraumschützen Niklas Glindemann war noch alles offen. Einem grandiosen Schlussspurt der Gastgeber hatte der Tabellenzweite aus Rheinhessen dann allerdings wenig entgegenzusetzen. „Mehr Energie und Leidenschaft in der Abwehr“, waren für mJSG-Trainer Florian Maienschein ebenso wie die Breite seines Kaders der Schlüssel zum Erfolg.

Sein Kollege Jan Ludwig zeigte sich dagegen enttäuscht. Für ihn fiel die Niederlage doch etwas zu hoch aus. „Wir haben gut gekämpft aber zu viele klare Torchancen liegen gelassen“, haderte Ludwig. Zollte allerdings dem Gastgeber auch Respekt. Der, gestützt auf eine starke Torhüterleistung von Carl Beck, das „Tempospiel noch mal forcieren“ konnte, wie Thorge Lutze erklärte. Der überragende Distanzschütze drehte in der Schlussphase mit vier Treffern so richtig auf und sorgte zusammen mit Julian Engler (1), Lasse Ohl (1), sowie der treffsicheren Flügelzange Ben Backhaus (2) und Florian Drosten (3), über 29:25 (52.) und 32:26 (54.) für klare Verhältnisse.

In einer temporeichen Begegnung war die mJSG mit 6:3 (11., Engler) vielversprechend gestartet. Gegen die aggressive Deckung der Gäste, die situativ zwischen einer defensiven Abwehr und einer offensiven 3:2:1-Formation wechselte, hatte der Rückraum um Spielmacher Manuel Hörr zunächst Lösungen parat.

Die allerdings gegen das stärker aufspielende Ludwig-Team und den eingewechselten Luis Friedrich im Tor nicht mehr ganz so erfolgreich waren. „Da hat uns im Angriff ein wenig die Disziplin gefehlt“, haderte Maienschein.

Auf der Gegenseite fand der Rückraumlinke Glindemann (7) besser ins Spiel und sorgte mit seinen Würfen aus der zweiten Reihe und seinen Anspielen an den torgefährlichen Kreisläufer Denis Milosavljevic (7) für einen offenen Schlagabtausch. In dem der Bundesliga-Nachwuchs den längeren Atem hatte. Und mit einem Traumstart belohnt wurde.(Von Kornelia Wilhelm)

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