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MT II bis auf Grolla in Bestbesetzung gegen Umstadt/H.

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Von: Ralf Ohm

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Geht vorneweg: Melsungens Anführer Max Pregler, auf den die Bundesliga-Reserve wieder bauen kann.
Geht vorneweg: Melsungens Anführer Max Pregler, auf den die Bundesliga-Reserve wieder bauen kann. © Pressebilder Hahn

„Es wird immer schwieriger“, sagt Arjan Haenen. Und ist um seine „Schwierigkeiten“ zu beneiden. Denn die bestehen vor dem Heimspiel der MT Melsungen II gegen die MSG Umstadt/Habitzheim (So. 18 Uhr Stadtsporthalle) darin, dass der Trainer des heimischen Handball-Oberligisten personell auf dem Vollen schöpfen kann.

Melsungen/Groß-Umstadt - Die Konsequenez: Der ein oder andere Härtefall bei der endgültigen Nominierung des Kaders.

In dem fehlt nur Jan Grolla, dafür kehrt Jan Waldgenbach zurück, so dass die Bundesliga-Reserve wieder über einen (gelernten) Linkshänder im rechten Rückraum verfügt. Nach kurzer Erkrankung ist auch Max Pregler, der Matchwinner im Derby, wieder dabei. Der „Kopf“ der Mannschaft, der in Abwehr d.h. im Mittelblock und im Rückraum hervorragend mit Jona Rietze harmoniert.

Die Überraschung überhaupt im MT-Team angesichts der großen Konkurrenz, die auf der Mittelposition herrscht. Wo mittlerweile Florian Weiß wieder zur Verfügung steht, angesichts der überragenden Form des 20-Jährigen sich aber noch gedulden muss. Wie auch Merlin Kothe in der Aufbaureihe gegenüber René Andrei. Im Tor ist Jannik Büde die Nummer eins, Carsten Lichtlein nach spektakulärer Derby-Aushilfe wie geplant „nur“ Torwarttrainer.

„Alle machen es richtig ut“, sagt Melsungens Coach über seine Schützlinge, die sowohl leistungsmäßig wie auch mental nach stotterndem Saisonstart zusammen gerückt sind. Was natürlich auch Oliver Schulz nicht verborgen geblieben ist. „Melsungen ist zusammen mit Gensungen die beste Mannschaft der Liga und absolut drittligareif“, lobt der Gäste-Trainer die Gastgeber.

Trotzdem. Eine Kapitulation ist das nicht. „Wir wollen versuchen, die Partie so lange wie möglich offen zu halten“, lautet die Marschrichtung. Und: „Wir werden versuchen, das Tempo mitzugehen.“ Auch ohne die verletzten Lukas Schmitt und Ben Göttmann, so dass im MSG-Rückraum Torjäger Dennis Weit (bisher 55 Treffer) und Regisseur Rico Funck noch mehr gefordert sind.

Die hat Arjan Haenen als Gefahrenherde durchaus auf dem Schirm. Auch dass die Südhessen, in der letzten Saison nur ganz knapp dem Abstieg entgangen, „sehr strukturiert angreifen und aus zehn Metern jederzeit abziehen können.“ Will heißen: „Wir müssen besonders in der Abwehr hellwach sein.“ Sonst könnte es schwierig werden. Vielleicht sogar schwieriger als die vorausgegangene Personalauswahl.

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