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MT II geht mit klarem Sieg in die Aufstiegsrunde

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Von: Marcel Glaser

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David Kuntscher
David Kuntscher © Pressebilder Hahn

Die Oberliga-Handballer der MT Melsungen II haben sich in ihrem letzten Hauptrundenspiel keine Blöße gegeben. Das Team von Trainer Sviridenko ließ Aufsteiger TV Petterweil mit 34:23 (21:13) abblitzen.

Melsungen - „Nun können wir mit einem guten Gefühl in die Aufstiegsrunde gehen“, sagte der achtfache Torschütze David Kuntscher. Als Tabellenzweiter werden die Bartenwetzer 8:4-Punkte mitnehmen. Besser ist nur Spitzenreiter Pohlheim, der (einen Sieg im Nachholspiel beim TSV Vellmar vorausgesetzt) mit 10:2- Punkten antreten darf.

Bis es soweit war mussten die Bartenwetzer allerdings viel Widerstand brechen. „Petterweil war richtig heiß und hat alles gegegeben“, erklärte Georgi Sviridenko. Die Nordhessen hingegen fanden überhaupt nicht ins Spiel. In der Offensive fehlte das Tempo und in der Abwehr agierte das Team zu passiv. Dazu bekamen Jannik Büde und Erik Ullrich anfangs keine Hand an den Ball. Mit der Folge, dass die Gäste mit 6:3 (9.) in Führung gingen.

Erst eine Auszeit brachte Besserung. „Da haben wir 20 Minuten fulminant Handball gespielt und das Bällchen im Angriff laufen lassen“, freute sich Kuntscher. Bis zum 7:6 (13.) durch Nikola Jankovic konnten die Südhessen die Führung noch verteidigen, dann drehten Kuntscher, Julian Fuchs und Martin Reinbold die Begegnung mit einem 4:0-Lauf zum 10:7 (16.). Insbesondere Reinbold ackerte am Kreis unermüdlich, schuf Raum für seine Nebenleute oder wurde von Max Pregler gekonnt in Szene gesetzt. Häufig war der MT-Kapitän nur mit einem Foul zu stoppen. Die fälligen Strafwürfe verwertete Fuchs sicher. Über 14:9 (20.) und 16:12 (24.) sorgte die MT beim 21:13-Pausenstand für die Vorentscheidung.

Dem hatten die aufopferungsvoll kämpfenden Gäste, die seit der 20. Minute auf ihren Toptorjäger Jonas Koffler (Fußverletzung) verzichten mussten, nichts mehr entgegenzusetzen. Angetrieben vom starken Spielmacher Jankovic verkürzten sie nochmal auf 19:25 (43.), bevor Melsungen seine Überlegenheit wieder konsequent nutzte.

Zeitstrafen: 8:6-Min. pressebilder hahn

Von Marcel Glaser

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