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MT II im Spitzenspiel gegen HSG Breckenheim/Wallau/Massenheim

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Von: Ralf Ohm

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Eine spielstarke und torgefährliche Alternative auf Rechtsaußen: Florian Potzkai, der möglicherweise für den Melsunger Julian Fuchs ran muss.
Eine spielstarke und torgefährliche Alternative auf Rechtsaußen: Florian Potzkai, der möglicherweise für den Melsunger Julian Fuchs ran muss. © Pressebilder Hahn

Das haben sie nun davon, die Handballer der MT Melsungen II: Nach sechs Siegen in Folge winkt die Tabellenführung in der Oberliga Hessen. Voraussetzung: Der siebte Erfolg nacheinander im kommenden Spitzenspiel gegen den aktuellen Spitzenreiter HSG Breckenheim/Wallau/Massenheim (So. 18 Uhr, Stadtsporthalle Melsungen).

Melsungen/Breckenheim - „Eine echte Herausforderung“, sagt MT-Trainer Haenen angesichts eines Gegners, der im Laufe der Saison „immer besser geworden ist“. Das bestätigt auch sein Kollege Gilles Lorenz: „Keine Frage, wir haben uns gut entwickelt, haben in kritischen Situationen an Sicherheit gewonnen und gehen selbstbewusster in die Spiele.“

Wie beim letzten 37:26-Sieg in Petterweil, wobei TVK-Coach Martin Peschke insbesondere die „Urgewalt“ des hochgewachsenen HSG-Rückraums imponierte. Hier zieht Neuzugang Marc Teuner, Oberliga-Torschützenkönig 2021/2022 aus Dotzheim, torgefährlich die Fäden (schon 51 Treffer), ist der Rückraumlinke Erik Schäffter gegenüber der schwächeren letzten Saison nicht wieder zu erkennen (38), sind die Gebrüder Mrowietz immer für gefährliche Abschlüsse aus der zweiten Reihe gut.

Arjan Haenen will daher seine 6:0-Deckung noch früher pressen lassen. Oder aber dem Gegner mit entsprechendem Block eine Falle stellen. Voraussetzung natürlich, dass Jannik Büde oder Erik Ullrich, beide zuletzt durchaus im Aufwind, ihre Torwartecke zumachen.

Den „Matchball“ der Partie sieht er allerdings im Unterbinden des gegnerischen Umschaltspiels. Besonders der pfeilschnelle Timo Treber (41) wird bei abgewehrten Bällen oder auch per Schneller Mitte stetig auf die Reise geschickt. Allerdings: Tempohandball, eine explosive erste und zweite Welle, ist auch eine Melsunger Spezialität. So wurde die MSG Umstadt/Habitzheim 49 Minuten lang (37:13) nicht nur dominiert, sondern glatt an die Wand gespielt. Ehe die Bundesliga-Reserve ihre Torproduktion (2:11) fast einstellte. „Das darf uns gegen Breckenheim nicht passieren“, weiß der MT-Coach.

Der muss eventuell auf seine Flügelzange Fuchs/Beekmann verzichten, die in der ersten Mannschaft gebraucht wird. Doch dafür gibt es prominenten „Ersatz“: Neben Jugend-Nationalspieler Florian Potzkai der ehemalige Nationalspieler Michael Allendorf. „Ich stehe bereit“, sagt der aktuelle Sportdirektor der MT, der 493 Bundesliga-Spiele auf dem Buckel hat. Ein Oberliga-Spiel indes noch nicht.

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