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MT II mit Florian Weiss gegen Schlusslicht Kleenheim/Langgöns

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Von: Ralf Ohm

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Feiert nach Verletzung seinen Saisoneinstand: Melsungens Regisseur Florian Weiss.
Feiert nach Verletzung seinen Saisoneinstand: Melsungens Regisseur Florian Weiss. © Richard Kasiewicz

Sie haben die Nagelprobe beim Aufstiegsmitfavoriten TSG Offenbach-Bürgel in Offenbach bestanden, können erstmals in dieser Saison auf ihre Bestbesetzung zurückgreifen und haben mit der HSG Kleenheim-Langgöns das punktlose Schlusslicht der Oberliga zu Gast (So. 17.30 Uhr Stadtsporthalle Melsungen). Und doch hebt Kapitän Martin Reinbold, quasi stellvertretend für die Melsunger Handballer, den Zeigefinger: „Hier darf man niemand unterschätzen, es wäre fatal unkonzentriert in ein solches Spiel.“

Melsungen/Kleenheim - Ganz im Sinne des Trainers der Bundesliga-Reserve. „Wenn wir nicht 100 Prozent bringen, kann das ein ganz schweres Spiel werden“, mahnt Arjan Haenen. „Gefährlich“ macht die Partie auch die Ausgangsposition. Denn: „Kleenheim-Langgöns hat nichts zu verlieren.“ Lechzt aber nach dem ersten Erfolgserlebnis. „Das würde Kräfte frei machen“, weiß Trainer Reusch, der auch nach dem 20:30 in Gensungen mit erheblichen Personalproblemen zu kämpfen hat. Mit Jonas Friedrich, Max leger und Leon Frenko fallen drei etatmäßige Spielmacher aus, so dass wohl wieder Linksaußen Fabian Höpfner die Zügel im HSG-Positionsangriff in der Hand haben wird. Immerhin könnte Rückraumspieler Cedric Kollmann (Wunde an der Wurfhand) noch rechtzeitig fit werden.

Gefahr droht den Melsungern daher wohl mehr vom Kreis, wo Nico Scheibel nur schwer zu halten ist. Und von Rechtsaußen David vom Hagen (früher Straßheim), der nach Verletzungspause nach und nach an seine alte Form anknüpft. Sein Kollege kann wieder auf Florian Weiss zurückgreifen. Neben Jona Rietze und Manuel Hörr einer von drei Regisseuren. Der vierte, Max Pregler, könnte sich - wie ursprünglich vorgesehen - im linken Rückraum tummeln, wo zuletzt Rene Andrei, jeweils nach seiner Einwechslung, voll zu überzeugen wusste.

„Sie werden alle zum Einsatz kommen“, will der MT-Coach die volle Breite seines Kaders nutzen, um den angestrebten Tempohandball umzusetzen. Also hohe Intensität in der 6:0-Deckung und reichlich einfache Tore über die erste und zweite Welle. Was in der zweiten Hälfte in Offenbach (32:37) prächtig gelang, als die Südhessen phasenweise überrannt worden.

Doch Offenbach-Bürgel ist nicht Kleenheim-Langgöns. Ein anderes Spiel, in das der Außenseiter laut Julian Reusch „alles reinwerfen wird“. Genau das dürfte der MT-Trainer seinen Jungs auch empfehlen, um keine böse Überraschung zu erleben.

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