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MT II nach 33:27-Erfolg Tabellenführer

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Von: Gerd Brehm

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Dynamisch: Florian Drosten feierte einen guten Einstand in der Bundesliga-Reserve der MT Melsungen. Der Linksaußen trug 6/3-Tore zum letztlich unangefochtenen 33:27-Erfolg in Petterweil bei.
Dynamisch: Florian Drosten feierte einen guten Einstand in der Bundesliga-Reserve der MT Melsungen. Der Linksaußen trug 6/3-Tore zum letztlich unangefochtenen 33:27-Erfolg in Petterweil bei. © Andreas Fischer

Handball-Oberligist MT Melsungen II bleibt auf Erfolgskurs. Und hat mit dem 33:27 (16:15)-Sieg beim TV Petterweil die Tabellenführung erobert. Bis zur 44. Minute (22:22) stand die Partie jedoch auf des Messers Schneide, ehe sich die Mannschaft von Trainer Haenen auf ihre Stärken besann und einen unwiderstehlichen Schlussspurt hinlegte.

Petterweil – „In der ersten Halbzeit haben wir viel zu früh abgeschlossen, sodass wir viele Fehlwürfe zu verzeichnen hatten. In den zweiten 30 Minuten haben wir dann die richtigen Entscheidungen getroffen“, betonte Arjan Haenen den spielentscheidenden Unterschied. Auch ausgelöst durch seine Standpauke in der Pause: „Ich habe die Spieler darauf hingewiesen, dass es keinen internen Wettbewerb um den besten Torschützen gibt, sondern dass nur der Teamerfolg zählt.“

Verlassen konnte sich der Niederländer auf seine beiden Außen. Florian Potzkai und der erstmals eingesetzte Florian Drosten ließen Julian Fuchs und Ben Beekmann nicht vermissen, die im Hinblick auf das Pokalspiel der Profis am Mittwoch gegen die Rhein-Neckar Löwen geschont wurden.

Noch in der Anfangsphase lief die Bundesliga-Reserve mehrfach einem Zwei-Tore-Rückstand hinterher. So war es beim 1:3 (5.), 2:4 (6.), 3:5 (10.), 4:6 (11.) und 5:7 (12.), ehe Lasse Ohl beim 7:7 (14.) für den Ausgleich sorgte und Jona Rietze zum 10:9 das erste Führungstor erzielte (17.). Danach avancierte Max Pregler zum spielbestimmenden Faktor war. Der Routinier erzielte nicht nur vier Treffer, sondern setzte auch Potzkai und Drosten geschickt in Szene. Zudem stabilisierte der Abwehrchef zusammen mit René Andrei die zunächst wacklige Melsunger Defensive. Allerdings waren die elf Fehlwürfe seiner Nebenleute (bei 16 Treffern) eine bedenklich schwache Quote.

Auch in der zweiten Halbzeit blieb die Partie lange ausgeglichen. Während auf Seiten der Gastgeber Linksaußen Martin Habenicht und Regisseur Nikola Jankovic weiterhin nicht zu bremsen waren, setzte Pregler seinen Lauf fort. Doch erst nach drei Treffern in Folge durch Jan Waldgenbach (2) und Florian Drosten konnten sich die Gäste beim 22:25 (46.) etwas absetzen. Für die Vorentscheidung sorgte Manuel Hörr, der mit seinem Treffer zum 24:28 (54.) den ersten Vier-Tore-Vorsprung herauswarf. In der Schlussphase ließen dann Pregler, Ohl, Waldgenbach (2) und Martin Reinbold nichts mehr anbrennen, sodass es schließlich doch noch zu einem klaren Sieg des Favoriten reichte.  

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