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MT II wenig souverän beim 33:29-Erfolg gegen Dotzheim

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Von: Gerd Brehm

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In der Anfangsphase in Torlaune: Melsungens Rückraumspieler Jan Grolla (r.), der hier Maximilian Schubert (Dotzheim) stehen lässt und einen seiner fünf Treffer erzielt.
In der Anfangsphase in Torlaune: Melsungens Rückraumspieler Jan Grolla (r.), der hier Maximilian Schubert (Dotzheim) stehen lässt und einen seiner fünf Treffer erzielt. © Richard Kasiewicz

Die MT Melsungen II startete mit einem 32:29 (17:13) in die Aufstiegsrunde der Handball-Oberliga, ließ aber trotz des angepeilten Sieges noch einige Wünsche offen.

Melsungen - Als Jan Grolla den Treffer zum 6:1 (10.) für die MT Melsungen II erzielt hatte, begann das Trauerspiel, das zehn Minuten ein Handballfest gewesen war. Plötzlich war von konzentrierter Abwehrarbeit nichts mehr zu sehen und es folgte die erste erfolgreiche Aufholjagd des TuS Dotzheim zum 12:10 (22.). In der Schlussphase hätte der heimische Handball-Oberligist fast noch einen Neun-Tore-Vorsprung verspielt (25:
16/41.), ehe er mit 32:29 (17:13) den angepeilten Auftakterfolg landete. war das nicht. „Wir haben in der Abwehr nicht hart genug gearbeitet und Kreisläufer Leander Schmidtmann nie in den Griff bekommen“, analysierte Spielmacher Paul Kompenhans selbstkritisch, während sein Trainer der Verzweiflung nahe war. „Es kommt leider immer wieder vor, dass wir nach guten Phasen leichtsinnig werden“, ärgerte sich Georgi Sviridenko.

Dabei war der Auftakt grandios. Weil Grolla den erkrankten David Kuntscher im rechten Rückraum bestens vertrat und vier der ersten sechs Melsunger Tore erzielte, schien die Bundesliga-Reserve auf dem besten Weg, ihrer Favoritenrolle gerecht zu werden.

Doch Hans-Josef Embs hatte ein Gegenmittel. Dotzheims Trainer stellte seine Abwehr von einer 6:0-Formation auf eine 5:1-Variante um, ließ Paul Föller offensiv gegen Grolla agieren und machte dem Melsunger damit das weitere Torewerfen schwer.

Nun wurde Kuntscher doch vermisst, denn nach einigen Fehlwürfen Grollas musste Jona Rietze im rechten Rückraum ran, wodurch die Zahl der torgefährlichen Gastgeber-Akteure dezimiert war. Zumal Linksaußen Ben Beekmann wegen einer Knieverletzung nicht einesetzt werden konnte. Und damit auch als gewohnte Spitze der eigenen 5:1-Deckung nicht zur Verfügung stand.

Noch dezimierter waren die Dotzheimer. Mit nur acht Feldspielern angereist hielten sie trotzdem gut mi, weil neben Schmidtmann auch Rechtsaußen Tom Niklas Klein und Marco Becker (Rückraum rechts) stark aufspielten. Auf der anderen Seite gab es dagegen neben Grolla nur noch einen Spieler, der sich ein Sonderlob verdiente: Torwart Jannik Büde steigert sich von Spiel zu Spiel.

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