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MT Melsungen II als Kollektiv für Offenbach zu stark

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Von: Ralf Ohm

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Kam rein und traf verlässlich: Melsungens Rückraumlinker Rene Andrei.
Kam rein und traf verlässlich: Melsungens Rückraumlinker Rene Andrei. © Pressebilder Hahn

Die MT Melsungen II ist in der Spur. Wenn es dann nach holprigem Saisonstart noch eines Beweises dafür bedurfte, so hat ihn die Bundesliga-Reserve im Oberliga-Spitzenspiel bei der TSG Offenbach-Bürgel eindrucksvoll geliefert. Mit 37:32 (16:14) nahm der heimische Handball-Oberligist diese hohe Hürde. Die Südhessen sind damit vorerst aus dem Kreis der Aufstiegsaspiranten ausgeschieden, die Bartenwetzer laut Trainer Arjan Haenen „nun voll dabei“.

Offenbach - Der freute sich besonders über eine „bärenstarke Mannschaftsleistung“ und damit über eine Leistungssteigerung gegenüber der vorausgegangenen Konsolidierung beim 37:34 gegen Dotzheim. Auch Kapitän Martin Reinbold lobte die Kompaktheit des Teams: „Wir haben in der Abwehr den Kampf sofort angenommen und im Angriff sehr, sehr mannschaftsdienlich gespielt.“

Damit wurde der erwartete erste Ansturm der angeschlagenen Gastgeber, die auf ihren Spielmacher David Acic und auf Torwart Silahan Gezer verzichten mussten (beide Kreuzbandriss), erfolgreich abgewehrt. Und dank der frühzeitigen Rotation des holländischen Coaches ging der Gast sogar mit einem Zwei-Tore-Vorsprung in die Pause. Denn: Nach der Offenbacher 10:8-Führung (15.) sorgten die eingewechselten Aufbauspieler Manuel Hörr und Rene Andrei für weitere Impulse. Der Regisseur machte das Spiel breiter, wovon insbesondere der Rückraumlinke, der bis zur Pause dreimal traf, profitierte.

Und als unmittelbar nach Wiederanpfiff Hörr selbst seinen Tordrang unter Beweis stellte und mit zwei Treffern auf 14:18 erhöhte (31.), schien sich bereits eine Vorentscheidung anzubahnen. Doch die Sokicic-Schützlinge kamen noch mal zurück, waren beim 22:24 (41.) durch Nils Lenort wieder „dran“.

Allerdings zum letzten Mal. Gestützt auf eine starke 6:0-Deckung zog die MT danach unaufhaltsam davon. Nutzte die Ballgewinne in der Abwehr zu einfachen Toren über die zweite Welle, wobei sich Linksaußen Ben Beekmann als Tempomacher und sicherer Vollstrecker auszeichnete. Auch der eingewechselte Jan Grolla traf verlässlich.

So war‘s spätestens nach einem 4:0-Lauf der Melsunger zum 24:31 (46.) um die TSG geschehen. Die gab sich nicht geschlagen, besonders Rechtsaußen timo Kaiser (9/2) gab noch mal Gas, doch wirklich gefährlich wurde es für die Gäste nicht mehr. Dazu waren sie - als Mannschaft - zu stark.  

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