Oberliga

MT Melsungen II ohne Weiß, aber mit Fuchs gegen Wettenberg

Julian Fuchs
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Julian Fuchs

„Das war uns eine Lehre.“ Georgi Sviridenko, Trainer der MT Melsungen II, spricht über den 28:27-Zittersieg seiner Mannschaft gegen den TSV Vellmar. Vor der Partie des heimischen Handball-Oberligisten gegen die HSG Wettenberg (So. 17 Uhr Stadtsporthalle). Überzeugt davon, dass seine Spieler die im Nordhessen-Derby fabrizierten Fehler nicht wiederholen werden.

Melsungen - Die wichtigste Lektion war, dass Nachlässigkeiten stets bestraft werden. Wie nach dem locker und leicht erspielten 7:2-Vorsprung (9.), ehe der Schlendrian die Vellmarer Aufholjagd ermöglichte. „Nichts läuft von selbst“, sagt Sviridenko und geht davon aus, dass diese Erkenntnis mittlerweile auch bei den Spielern angekommen ist. Es wäre der erste Schritt auf dem Weg zur Bewältigung des Problems der mangelnden Konstanz. „Unsere Schwächephasen müssen kürzer werden“, fordert der Trainer. Und freut sich, dass er gegen Wettenberg Julian Fuchs einsetzen kann. Der Rechtsaußen wurde zuletzt bei den Profis gebraucht.

Wichtige Rollen werden auch Spielmacher Jona Rietze und Merlin Kothe (Rückraum links) übernehmen. Weil Florian Weiß an Covid 19 erkrankt ist und sich in Quarantäne befindet sowie Paul Kompenhans (Fußverletzung) noch nicht wieder fit ist. Was auch für René Andrei (Handverletzung) gilt.

Noch größere Probleme hat die HSG Wettenberg, die bei der letzten 27:33-Niederlage bei Aufsteiger HSG Großenlüder/Hainzell ziemlich außer Form war. Trainer Axel Spandau erklärt die Pleite auch mit dem derzeitigen Verletzungspech: „Wir mussten auf fünf Spieler verzichten, die uns auch in Melsungen fehlen werden.“ Gemeint sind Lukas Becker, Julius Thrun, Max Panther, Luca Weber und Jonas Schmidt.

Angesichts dieser prekären Lage ist es womöglich keine Tiefstapelei, wenn Spandau sagt: „Wir wollen in Melsungen versuchen, unser Torverhältnis nicht zu ruinieren.“ Jedenfalls geht die MT-Reserve als klarer Favorit in das Spiel. Allerdings: Gegen den TSV Vellmar war das auch so. Foto: andreas Fischer

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