A-Jugend-Bundesliga

mJSG Melsungen/Körle/Guxhagen nach 38:26-Erfolg gegen Wallau/Massenheim wieder Zweiter

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Belebte das Angriffsspiel des Brede-Teams: Paul Kompenhans, dem vier Treffer nach seiner Einwechselung für die A-Jugend der mJSG Melsungen/Körle/Guxhagen gegen Wallau/Massenheim gelangen.  

Die mJSG Melsungen/Körle/Guxhagen hat ihre Chance auf den zweiten Platz in der A-Jugend-Bundesliga, der zur Qualifikation für die Deutsche Meisterschaft berechtigt, gewahrt.

Und durch einen über weite Strecken überzeugenden 38:26 (17:16)-Erfolg gegen die HSG Wallau/Massenheim erst einmal zurückerobert. Wenn ein Trainer bereits nach vier Minuten eine Auszeit nimmt, ist das ein sicheres Indiz für einen Blitzstart des Gegners. Genau den hatten Julian Damm, Julian Fuchs, Jona Gruber und Nikita Pliuto zum 4:1 der mJSG hingelegt. 

Doch das Eingreifen von HSG-Coach Fritz-Peter Schermuly nutzte zunächst nichts. Denn die Gastgeber legten nach - bis zum 14:8 (19.) gab‘s aus nordhessischer Sicht nichts zu meckern. Die 6:0-Deckung hatte sich gut auf den Rückraum der HSG eingestellt, das explosive Umschalten mündete in sechs Tempogegenstoßtreffer vor der Pause und im Positionsangriff zog Jona Gruber effektvoll die Fäden.

Bahnte sich da ein Kantersieg an? Mitnichten. Auf einmal riss der Faden bei den Brede-Schützlingen, häuften sich die technischen Fehler in der Offensive und die Lücken im eigenen Deckungsverband. Und die Gäste wachten auf. Insbesondere die Aufbauspieler Paul Föller und Paul Baum, die die eigenen Angriffe extrem lang (und erfolgreich) ausspielten, mit verdeckten Würfen aus der zweiten Reihe glänzten oder die eigene erste und zweite Welle anführten.

Die Folge: Beim 16:15 (28. Föller) waren die Südhessen dran, beim 17:17 (31. Spahr) hatten sie erstmals ausgeglichen. „Wir haben den Gegner durch eigene Fehler dazu eingeladen zurückzukommen“, ärgert sich Trainer Björn Brede, dessen Pausepredigt aber offenbar fruchtete. Denn seine Schützlinge hatten die Gefahr erkannt - und spätestens nach Grubers Treffer zum 25:20 (42.) auch gebannt. Glenn-Louis Eggert nagelte seinen Kasten phasenweise zu, auch weil seine Vorderleute nun wieder entschlossen eingriffen.

Außerdem hatten die Nordhessen aus ihrer Wankelmütigkeit vor der Pause gelernt. Ließen nach der neuerlichen klaren Führung nichts mehr anbrennen und setzten besonders im Angriff einige Glanzlichter. Nicht zuletzt ein Verdienst der eingewechselten B-Jugendlichen Paul Kompenhans und David Kuntscher. „Sie haben unser Offensivspiel sichtlich belebt“, lobte der mJSG-Coach seine Youngster. Hatte aber in Hinblick auf die kommenden entscheidenden Wochen den zwischenzeitlichen Wackler keineswegs vergessen.

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