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MT-Trainer Haenen vor Gastspiel in Griesheim als Mahner gefragt

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Von: Gerd Brehm

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Sein Einsatz ist ungewiss: Jan Waldgenbach, den eine Wadenzerrung plagt.
Sein Einsatz ist ungewiss: Jan Waldgenbach, den eine Wadenzerrung plagt. © Verein

Kontrastprogramm. Eine Woche nach dem umjubelten Derbysieg beim Spitzenreiter ESG Gensungen/Felsberg gastiert der Handball-Oberligist MT Melsungen II beim Vorletzten TuS Griesheim (Samstag 19 Uhr).

Melsungen/Griesheim - Die auf dem Papier so günstige Ausgangsposition birgt Gefahren. So sieht es auch Arjan Haenen. „Meine Aufgabe ist vor dem Spiel in Griesheim schwieriger als vor der Partie in Gensungen“, sagt der MT-Trainer, der nun auch als Motivator und Warner gefragt ist. Der Coach weiß, dass der 29:27-Sieg in Gensungen nichts mehr wert wäre, wenn seine Mannschaft in Griesheim patzten würde.

Und warnt seine Spieler inständig davor, den Aufsteiger zu unterschätzen. „Wir müssen von Anfang an hoch konzentriert auftreten, denn es wird uns nicht gelingen, den Schalter umzulegen, falls wir nachlässig beginnen“, apelliert Haenen, der auf einen ziemlich kompletten Kader zurückgreifen kann.

Dennoch besteht die Gefahr, dass der Tabellenvierte im rechten Rückraum nicht optimal besetzt sein wird. Denn: Der erkrankte Jan Grolla fällt definitiv aus, während der Einsatz von Jan Waldgenbach (Wadenzerrung) ungewiss ist. Offen ist zudem, welche Rolle Melsungens Torwarttrainer Carsten Lichtlein diesmal übernimmt. Es ist nicht unwahrscheinlich, dass über seinen Einsatz - ähnlich wie in Gensungen - kurzfristig entschieden wird.

Ibrahim Ücel macht sich nichts vor. „Das Melsunger Niveau haben wir nicht“, sagt Griesheims Trainer, der am Samstag eine Niederlage einkalkuliert, aber davon ausgeht, dass seine Mannschaft die für den Klassenerhalt nötigen Zähler in anderen Begegnungen holt. In den bisherigen sechs Spielen hat es mit dem Punktesammeln noch nicht so gut geklappt, denn auf der Habenseite des Aufsteigers steht nur der 19:14-Erfolg gegen den TSV Vellmar. „Wir fabrizieren zu viele Fehlwürfe und technische Patzer“, sagt Ücel, der dagegen mit der Abwehrarbeit seines Teams im Großen und Ganzen zufrieden ist.

Umso ungelegener kommt es dem Gastgeber, dass gegen die MT mit Yannick Sinnecker und Timo Heuft die beiden stärksten Defensivspieler aufgrund von Verletzungen fehlen werden. Dennoch sagt der Trainer: „Wir werden die Partie genießen und von den Melsungern viel lernen.“

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