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MT-Trainer Sviridenko hat nichts zu bemängeln

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Kam, übernahm das Kommando und trug noch vier Treffer zum MT-Sieg bei: Spielmacher Jona Rietze.
Kam, übernahm das Kommando und trug noch vier Treffer zum MT-Sieg bei: Spielmacher Jona Rietze. © Richard Kasiewicz

Die MT Melsungen II hat ihren Siegeszug in der Handball-Oberliga fortgesetzt und distanzierte die HSG Wettenberg mit 34:18 (21:7). Dank des dritten Sieges in Serie nimmt die Bundesliga-Reserve weiterhin Kurs auf die Tabellenspitze.

Melsungen - Es dauerte bis zur vierten Spielminute, ehe der MT-Ex-press durch den Treffer von David Kuntscher so richtig ins Rollen kam. Danach ging es Schlag auf Schlag. „Wir haben mit viel Tempo nach vorne gespielt“, sagte Rechtsaußen Julian Fuchs und präsentierte sich einmal mehr in Gala-Form. Die erste Welle lief über ihn. Und die folgenden sieben Treffer bis zum 8:3 (13.) gingen allesamt auf das Konto des starken Linkshänders. Den Rest besorgten Kuntscher und Ben Beekmann im Wechsel bis zum 15:5 (22.).

„Nichts zu bemängeln“ hatte derweil MT-Trainer Sviridenko. Die von ihm geforderte Aggressivität in der Abwehr bereitete Wettenberg ebenso Probleme wie das Spiel mit Harz. So konnten die Gäste durch Treffer des wiedergenesenen Tom Warnke und durch Aron Weise lediglich auf 21:7 verkürzen. Immerhin: Die HSG gab nicht auf, stellte sich nach dem Wechsel besser auf das Spiel mit Haftmittel ein und verkürzte durch Philippe Oyono Essam aus der zweiten Reihe auf 22:11 (40.). Auch ein Verdienst des sich steigernden Torhüters Joshua Vincent.

Bei der MT wechselte Georgi Sviridenko mittlerweile munter durch. Einige Ballverluste und technische Fehler schlichen sich ein, bevor Paul Kompenhans wieder Ordnung in den Spielaufbau brachte. Und mit drei Treffern in Serie für die 27:12-Führung sorgte. Danach übernahm ebenso effektvoll Jona Rietze mit viel Zug zum Tor. „Wir haben die Lücken genutzt“, erklärte der Spielmacher, der selbst konsequent die Nahtstellen der HSG-Abwehr bearbeitete. Und dabei seine Torgefährlichkeit unter Beweis stellte. (von Kornelia Wilhelm)

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