1. Startseite
  2. Sport
  3. Handball regional

MT-Trainer Sviridenko verlangt deutliche Steigerung

Erstellt:

Von: Gerd Brehm

Kommentare

Florian Weiß
Florian Weiß © Andreas Fischer

Zwei Siege trotz durchwachsener Leistungen: Das ist die bisherige Bilanz der Melsunger Oberliga-Handballer in der Aufstiegsrunde. „Wir müssen uns in allen Belangen steigern“, sagt daher Georgi Sviridenko vor der Partie gegen den TuSpo Obernburg (So. 18 Uhr, Stadtsporthalle).

Melsungen/Obernburg - Der MT-Trainer erwartet vor allem mehr Einsatz und Bewegung in der Abwehr. Aber auch mit seiner Offensive war der Coach sowohl beim 32:29 gegen Dotzheim als auch beim 27:26 in Hanau nicht zufrieden. „Viel zu häufig haben wir die Abschlüsse nicht ausreichend vorbereitet“, moniert der 59-jährige Diplomsportlehrer, der erneut auf Paul Kompenhans (Operation nach Fingerverletzung) verzichten muss. Umso mehr ist Florian Weiß in Abwehr und Angriff gefordert.

Beim TuSpo Obernburg ist die Stimmung besser. „Dass wir uns für die Aufstiegsrunde qualifiziert haben, ist mehr als überraschend“, erklärt Co-Trainer Philipp Wollbeck. Und weist darauf hin, dass der Klub vom Untermain das Saisonziel (Klassenerhalt) bereits erreicht hat. „Alles, was jetzt kommt, werden wir genießen“, prophezeit der Assistent von Cheftrainer Rudi Frank, dessen Team als Tabellenvierter knapp hinter der MT platziert ist. Allerdings war der Start in die Aufstiegsrunde nicht nach dem Geschmack der Obernburger, denn beim 26:26 in Vellmar blieb ein Punkt in Nordhessen.

Eine Woche später lief es beim 24:20-Heimsieg über die HSG Kleenheim/Langgöns schon besser, obwohl Torjäger Louis Markert (nur ein Treffer) nicht in Wurflaune war. Doch der TuSpo kompensierte Markerts Durchhänger, indem Thomas Keck (9) in die Bresche sprang. Zudem legten die Obernburger eine rekordverdächtige Schlussphase hin. Beim 21:20 (45. Minute) stand die Partie noch auf des Messers Schneide, aber dann wuchsen Torwart Joshua Löffelmann und die Abwehr über sich hinaus und blieben in der Schlussviertelstunde ohne Gegentor. Louis Markert (21) und der slowakische Junioren-Nationalspieler Dominik Janoska sind Beispiele für die Verjüngungskur, bei der die Obernburger von der Kooperation mit dem benachbarten Zweitligisten TV Großwallstadt profitieren.

Und nun befreit aufspielen können. Das erhöht das Überraschungspotenzial einer Partie, in der die Gastgeber als Favorit und Aufstiegsaspirant wesentlich mehr unter Druck stehen.

Auch interessant

Kommentare