Handball

Münden zu Gast bei Plesse und in Duderstadt

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Duderstadts Jannik Burgdorf (am Ball) gegen Plesses Raffael Pogadl (links) und Malte Sültmann. 

Ursprünglich als Auswärtsspiel in der Mündener Gymnasiumhalle geplant, bestreiten die Oberliga-Handballer der HSG Plesse-Hardenberg nun ihre Generalprobe für die am 3. Oktober beginnende Saison am Samstag ab 17 Uhr in der Bovender Sporthalle am Wurzelbruchweg. Letzter Testgegner ist der Verbandsligist TG 1860 Münden, der – wie die Hausherren auch – durch die vorzeitige Beendigung der vorigen Saison die Klasse halten konnte.

Die Hausherren können eine Woche, ehe es „ernst“ wird, bis auf Joshua Schlüter (ist noch im Praktikum) ihren kompletten Kader aufbieten. Es ist also damit zu rechnen, dass HSG-Trainer Artur Mikolajczyk zum Anpfiff seinen ersten Anzug auf der Platte präsentiert. Ziel der Generalprobe soll es sein, so Co-Trainer Malte Büttner, noch einmal die unterschiedlichen Systeme in Abwehr wie in Angriff durchzuspielen: „Keines dieser Systeme ist für uns d a s System, sondern wir wollen situationsangemessen handeln können“, umreißt der „Co“ die zugrunde liegende auf Flexibilität ausgerichtete Strategie.

Am Sieg in Duderstadt, den Büttner allerdings „nicht zu hoch gehängt sehen will“, hat ihn vor allem gefreut, „dass wir die Partie so souverän und clever zu Ende gespielt haben“.

Die Jahner spielen dann am Sonntag gegen Münden – es ist auch für die Eichsfelder der letzte Test vor dem Punktspiel-Auftakt am 3. Oktober um 17.30 Uhr gegen den MTV Großenheidorn. Allerdings fehlt wohl Deni Skopic, denn die kroatische Kreisläufer-Kante hat sich eine Handgelenks-Verletzung zugezogen – bei der Untersuchung stellte sich sogar noch eine ältere Blessur heraus. Skopic’ neuer Landsmann Stjepan Knesic war nach seiner Hüftprellung wieder im Training dabei. Ob er spielt, ist aber offen.

Trainer Marcus Wuttke möchte mit seinem Team „ein Signal setzen“ aggressive Abwehrarbeit und eine bessere Chancenverwertung im Angriff sehen. Zuschauer können bei diesem Test wieder dabei sein. Wie viele, ließ Klubchef Ekkehard Loest offen. Zurzeit verkaufen die Jahner maximal 100 Dauerkarten. Gut 50 wurden bisher nachgefragt. eko/gsd-nh

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