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Nach 17:18 noch 24:21 gegen Lumdatal: Kirchhof II mit langem Atem

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Ein Schlüssel zum Sieg: Lotte Iker (am Ball), die hier Noemi Schneider stehen lässt, war mit acht Toren am Heimsieg Kirchhofs über Lumdatal beteiligt.
Ein Schlüssel zum Sieg: Lotte Iker (am Ball), die hier Noemi Schneider stehen lässt, war mit acht Toren am Heimsieg Kirchhofs über Lumdatal beteiligt. © Richard Kasiewicz

Es läuft: Mit dem 24:21 (11:9)-Heimerfolg gegen die HSG Lumdatal feierte die SG 09 Kirchhof II den zweiten Erfolg zum Rückrundenauftakt in der Handball-Oberliga.

Melsungen – In einer ausgeglichenen und kampfbetonten Partie konnte sich das Team von SG-Trainer Martin Denk ab Mitte der zweiten Halbzeit einen kleinen Vorsprung erarbeiten, den die Gastgeberinnen über die Ziellinie brachten.

Gegen einen „guten Gegner“ (Denk) startete Kirchhof mit Lotte Iker, Agustina Jaén Loro, Lina Nöchel und Julie Hafner als Verstärkung aus dem Drittliga-Team und ohne Spielmacherin Katharina Koltschenko (erkrankt) bis zum 5:3 (13.) durch Regisseurin Iker vielversprechend, ehe der Tabellenvierte durch Franziska Müller postwendend den Rückstand in eine 6:5-Führung ummünzte.

„Nur phasenweise Handball“

„Wir haben immer nur phasenweise Handball gespielt“, erklärte der SG-Trainer die wechselnden Führungen, ehe ab Mitte der ersten Halbzeit die stärkste Phase der Mittelhessinnen folgte. Die sogar auf 9:6 (20.) davonziehen konnten. „Da haben wir uns das Leben selbst schwer gemacht“, haderte Denk über die hohe Fehlerzahl und die „verschenkten Würfe“. Zudem hatte sein Team Probleme die starke Rückraumlinke Svenja Mohr in den Griff zu bekommen. Mit einer kurzen Deckung von Marie Sauerwald gegen Lumdatals Torjägerin und gestützt auf die eingewechselte Torfrau Lisa-Marie Rehbein, wandelten die Kirchhöferinnen bis zur Halbzeit den Rückstand noch in eine 11:9-Führung durch Lilly-Renée Burau um.

Nach der Pause folgte die stärkste Phase der Löwinnen. Der Lohn war das 16:12 (39.) durch die treffsichere Hafner. Allerdings hatte die HSG weiter Biss, blieb dran und holte abermals auf. Mit dem Deckungsverhalten zeigte sich Denk zufrieden, aber „wir haben einfach zu wenig Tore geworfen“. Die Folge: Die Gäste konnten noch einmal in Führung (18:17, 44.) gehen, ehe die SG alles in die Waagschale warf und den längeren Atem hatte. (von Kornelia Wilhelm)

Die Statistik:

Kirchhof: Kovacs-Virag, Rehbein; Grunwald, Hafner 7/4, Herwig, Seifert, Gondermann, Nöchel 3/1, Sauerwald 2, Peppler, Jaén Loro 3, Weitzel, Burau 1, Iker 8.

Lumdatal: Schütz, Schuster; Fürst 1, Müller 3, Mohr 3, C. Schneider 4, N. Schneider 1, Parma, Boulouednine 5/3, Bulling 3, Smajek 1, Böcher.

SR: Berg/Pasaribu. Siebenmeter: 5/7:3/4. Zeitstrafen: 0:8-Minuten.

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