Handball

Nächste Hiobsbotschaft: Auch Sven Vogel fehlt der Baunataler Eintracht

+
Die Lücke gefunden: Paul Gbur reist mit Eintracht Baunatal am Sonntag nach Bruchköbel. Fotos: Dieter Schachtschneider

„Es ist die nächste Hiobsbotschaft“, sagt Florian Ochmann, Trainer des GSV Eintracht Baunatal, und meint damit den Ausfall von Sven Vogel. 

Der Rechtsaußen hat sich beim 23:25gegen Rodgau am vergangenen Wochenende einen Nasenbeinbruch zugezogen und fällt bis nach der Weihnachtspause aus.

Damit fehlt der Leistungsträger natürlich auch am Sonntag (17 Uhr) beim letzten Hinrundenspiel der Drittliga-Handballer in Bruchköbel.

„Wir haben bald eine ganze Mannschaft an Verletzten zusammen“, sagt Ochmann, denn Vogel reiht sich zu den Langzeitverletzten Phil Räbiger, Magnus Rulff, Niklas Plümacher und Torwart Patrick Ziebert ein. Aber das Lazarett wird der Baunataler Trainer nicht als Ausrede für das Gastspiel beim Tabellenvorletzten gelten lassen. Vielmehr hat die Eintracht in dieser Woche die Niederlage gegen Rodgau aufgearbeitet. „Wir haben gut gespielt, aber am Ende im Angriff verloren“, sagt Ochmann. Grund dafür war zum einen die Trefferquote, zum anderen gab es zu wenige einfache Tore nach Tempogegenstößen. Daran arbeiteten die Großenritter unter der Woche. „Man kann im Training schon einfordern, konzentrierter abzuschließen und keine Larifari-Würfe zu machen“, sagt Ochmann und fügt im Hinblick auf das Auswärtsspiel hinzu: „Wir müssen uns im Angriff mehr Lösungen erarbeiten.“ Die richtige taktische Einstellung, viel Bewegung und variable Angriffe sollen gegen die offensive Bruchköbler Abwehr, die zwischen 3:2:1- und 3:3-Deckung wechselt, helfen. Für Vogel könnten die Linkshänder Paul Gbur und Kevin Trogisch, beide spielen regulär im rechten Rückraum, auf Rechtsaußen aushelfen.

„Bei Bruchköbel wird die Einstellung stimmen“, erwartet der Trainer motivierte Gastgeber, die ihre sechs Punkte alle in der eigenen Halle geholt haben. „Wir müssen uns zerreißen. Es ist für uns ein bedeutendes Spiel, vielleicht das wichtigste bis Weihnachten“, sagt Ochmann.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.