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Nächstes Derby, nächster Versuch: Der Northeimer HC trifft Sonntag in der Schuhwallhalle auf die Sportfreunde Söhre

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Zuletzt Hildesheim, jetzt Söhre: Auf den Northeimer HC und Rick Harder (am Ball) wartet am Sonntag eine weitere Partie gegen eine Mannschaft, die keine weite Anreise hat.
Zuletzt Hildesheim, jetzt Söhre: Auf den Northeimer HC und Rick Harder (am Ball) wartet am Sonntag eine weitere Partie gegen eine Mannschaft, die keine weite Anreise hat. © Hubert Jelinek

Und schon wieder Derbyzeit in der Schuhwallhalle: Gegen die Sportfreunde aus Söhre will Handball-Drittligist Northeimer HC am Sonntag ab 17 Uhr endlich die ersten Punkte holen.

Northeim – Der NHC setzt dabei auch wieder auf das Publikum. Da der Gästeblock bereits ausverkauft ist, hofft man gegen den südlich von Hildesheim beheimateten Aufsteiger auf zahlreiche eigene Fans und eine volle Halle.

Vier Spiele, null Punkte, letzter Tabellenplatz: Man darf von einem verpatzten Saisonstart der Schwarz-Gelben sprechen. Das junge Team um Trainer Jürgen Bätjer zeigte bisher vor allem in der Abwehr eklatante Schwächen. Auch im Angriff war selten Konstanz erkennbar, denn zu oft fehlten die etatmäßigen Leistungsträger wie Finnian Lutze und Raffael Pogadl. Das zwang Bätjer zum Improvisieren. Doch fand das Team zuletzt zu besserer Form. Gegen Hildesheim spielte der NHC trotz Ausfalls beider Spielmacher lange Zeit auf Augenhöhe, ehe der letztjährige Titelaspirant eine Northeimer Schwächephase zu einer spielentscheidenden Fünf-Tore-Führung nutzte.

„Es wird Zeit, dass sich die Mannschaft für ihre Anstrengungen endlich belohnt“, sagt Bätjer. „Die vergangenen Wochen war der Wurm drin. Krankheit, Corona - es kam alles zusammen. Nochmals Dank an Leipzig, dass sie der Spielverlegung am vergangenen Wochenende zugestimmt haben. Das war für die Regeneration absolut notwendig.“

So kann das Team gegen Söhre endlich wieder mit zwei Spielmachern antreten. Lutze hat seine Knieverletzung auskuriert und „Raffaels Finger haben wir quasi wochenlang einbetoniert“, kommentiert Bätjer humorvoll die lange Genesungszeit Pogadls. Auch Hannes Bransche, der zuletzt über Knieprobleme klagte, wird wohl auflaufen können.

Für Northeims Gegner lief die Saison bisher deutlich besser. Der Aufsteiger, der die Oberliga mit nur einem Unentschieden dominiert hatte, steht nach drei Spielen mit 3:3 Punkten auf dem neunten Rang. Nach der heftigen Niederlage bei der Heimpremiere gegen Leipzig II holte das Team von Meistertrainer Sven Lakenmacher gegen Bernburg den ersten Drittliga-Sieg. Zuletzt gab es gegen Bayreuth ein unglückliches Remis, bei dem die Bayern mit dem Schlusspfiff einen Freiwurf versenkten. Da auch Söhre vorwiegend über Kraft und Engagement ins Spiel kommt, dürfen sich die Fans auf eine intensive Partie freuen.

Der Online-Ticketverkauf läuft über die Internetseite des NHC. Die Tageskasse öffnet Sonntag um 16 Uhr.  (Axel Janßen)

northeimerhc.de

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