Handball-Oberligist empfängt Dotzheim

Nächstes Heimspiel für TSV Vellmar

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Mehr Einatz: Vellmars Trainer Gordon Hauer erwartet am Sonntag in der Großsporthalle den TuS Dotzheim zum Oberliga-Punktspiel.

Vellmar – Nach zwei schweren Aufgaben zum Auftakt in der Handball-Oberliga und zwei Niederlagen geht es am Sonntag für den TSV Vellmar mit einem Heimspiel weiter. Der Aufsteiger erwartet um 18 Uhr in der heimischen Großsporthalle den Tabellensiebten TuS Dotzheim.

Die Wiesbadener stiegen nach der Saison 2017/18 als Meister der Landesliga Mitte auf und beendeten die Serie als Sechster. Zum letzten Mal trafen die beiden Mannschaften am 16. September 2012 und am 19. Januar 2013 aufeinander. Das Heimspiel gewann Vellmar mit 30:25, in des Gegners Halle verlor der TSV 23:30.

Der einzige Vellmarer Spieler, der damals beide Spiele bestritt, ist übrigens Peter Petrovszki. Der gebürtige Ungar ist seit 2010 beim TSV.

Dotzheim ist mit acht neuen Spielern, bei vier Abgängen, in die Saison gegangen. Der Niederlage bei der MSG Umstadt/Habitzheim folgte ein Sieg gegen den Tuspo Obernburg.

Neu im Team und in der Liga ist der Ex-Schiersteiner Fabian Kovacs, der gegen Obernburg zehn Tore erzielte. Ihn muss der TSV genauso wie Spiellenker Marc Teuner im Auge behalten. Im Mittelblock der Abwehr gelten Kovacs und Leander Schmidtmann als Bank. Dazu kann dort auch der Ex-Baunataler Sören Battermann eingesetzt werden. Die Abwehr der Gäste spielt eine offensive 5:1-Variante oder eine defensive 6:0-Deckung und kommt blitzschnell mit viel Tempo von hinten raus. Dotzheims Trainer Hans-Josef Embs war zwar mit dem Heimsieg zuletzt an sich zufrieden, sah aber auch, dass längst noch nicht alles rund läuft.

Das sieht bei Vellmar nicht anders aus. „Wir müssen noch an vielen Dingen feilen“, sagt Trainer Gordon Hauer. „Im laufenden Wettbewerb.“ Training und Vorbereitungsspiele können eben keinen Liga-Wettbewerb ersetzen. „Aber“, sagt Hauer auch, „wir haben im Spiel gegen Bruchköbel eine gewaltige Steigerung gegenüber der Niederlage in Obernburg gesehen.“ Der Coach hat versucht, unter der Woche mit der Mannschaft Schwachstellen aufzuarbeiten. „Wir müssen im Angriff mehr in die Tiefe gehen und in der Abwehr schneller hinten rauskommen“, sagt der Coach.

Sicher ist Dotzheim vom Papier nicht der gleiche Brocken wie Obernburg und Bruchköbel. Doch ist die Aufgabe für die Vellmarer ungleich schwer. Wenn es dem TSV gelingt, an die positiven Seiten des Spiels gegen Bruchköbel anzuknüpfen, ist er auf dem richtigen Weg.

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