A-Jugend-Bundesliga

Neustart der mJSG mit „mehr Qualität“ - in Bestbesetzung gegen Gelnhausen

Ole Pregler
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Ole Pregler

Das bange Warten hat ein Ende. Das Herbeisehnen einer Fortsetzung der Saison, die seit sieben Monaten unterbrochen ist. „Die Jungs sind glücklich, dass sie wieder spielen dürfen“, sagt Florian Maienschein, Trainer der A-Jugend der mJSG Melsungen/Körle/Guxhagen, die mit ihrer Gruppenpartie gegen den TV Gelnhausen (Sa. 15 Uhr Stadtsporthalle Melsungen) den Kampf um die deutsche Meisterschaft wieder aufnimmt.

Melsungen - Der 28-jährige Handball-Lehrer selbst zählt sich ebenfalls zu den „Glücklichen“, trotz aller Vorbehalte in Pandemie-Zeiten. Der konnte im Gegensatz zu manchem Konkurrenten mit seiner Mannschaft fast durchtrainieren. Für Rückraumspieler Kuntscher „durchaus ein Vorteil“, allerdings nur, „wenn wir so schnell wie möglich unseren Rhythmus finden.“

Dabei helfen kann Ole Pregler, zwischenzeitlich zum Bundesliga-Spieler aufgestiegen, so dass Florian Maienschein den Kader (plus Malvin Haeske) zusammen hat, der vor zwei Jahren den Titel bei der B-Jugend gewann. Die Erinnerung sei noch „frisch“ und laut David Kuntscher „eine zusätzliche Motivation“.

Von Preglers Rückkehr verspricht sich der mJSG-Coach einiges: „Mehr Qualität“ angesichts dessen harter Schule im Oberhaus („Das hat ihn stärker gemacht“), „mehr Sicherheit für die Mannschaft“ und auch „mehr Freiheiten für seine Nebenleute“, wird sich doch die gegnerische Abwehr zuvorderst auf dessen Wurfgewalt konzentrieren. Freiheiten für Paul Kompenhans und David Kuntscher, die aber auch schon Bundesliga-Luft geschnuppert haben, was die Stärke des Melsunger Rückraums unterstreicht. Zumal Maienschein mit Jona Rietze und René Andrei noch zwei spiel- und abschlussstarke Alternativen hat.

Bärenstarker Rückraum

Trotzdem soll das Spiel „breit“ aufgebaut sein. Auch um die starken Außen Ben Beekmann und Benjamin Fitozovic in Szene zu setzen. Die Besetzung des Kreises (Lasse Hellemann oder Jonas Ebner) ist abhängig von der taktischen Ausrichtung der Gelnhäuser Defensive. In der eigenen Abwehr setzt Maienschein auf eine 6:0-Formation, wobei er im Tor die Qual der Wahl (zwischen Jannik Büde und Moritz Goldmann) hat. Besondere Aufmerksamkeit hat Lasse Georgi verdient, der Rückraumrechte der Südhessen, mit 33 Treffern bis zum Saisonabbruch ihr bester Schütze.

In sechs Spielen holten die Schützlinge von Trainer Oliver Hubbert in der Gruppe Nord-Ost drei Punkte, Melsungen/Körle/Guxhagen in der Gruppe West in drei Partien fünf. Doch nun werden die Karten neu gemischt. Will die mJSG zu einem Höhenflug ansetzen, der einen (prominenten) Vorgänger hat.

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