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Northeimer HC besiegt Bissendorf-Holte und macht großen Schritt zum Klassenerhalt

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Auch Abwehrexperte Joe Schuster trug sich am Samstagabend in die Torschützenliste ein.
Auch Abwehrexperte Joe Schuster trug sich am Samstagabend in die Torschützenliste ein. © Roland Schrader

Die Chancen, dass der Northeimer HC auch in der Saison 2022/2023 in der 3. Liga der Handballer dabei ist, stehen gut.

Einbeck – Der NHC gewann - auch dank der starken Malte Wodarz und Jan-Niklas Falkenhain - am Samstag in Einbeck vor 300 Zuschauern das Duell gegen Verfolger TV Bissendorf-Holte mit 34:30 (13:14) und distanzierte den Verfolger damit in der Tabelle der Abstiegsrunde.

Lange sechs Minuten merkte man den Druck, der anfangs auf dem Team von Trainer Carsten Barnkothe lastete. Mit drei Toren lagen die Gastgeber bereits zurück, ehe Sören Lange endlich den ersten Northeimer Treffer im Tor versenkte. Bissendorf ließ Northeims Rückraumschützen Malte Wodarz in dieser Phase keinen Raum, zudem fehlte beim NHC das schnelle Spiel, sodass es zur Halbzeitmitte 4:7 stand. Mit der Hereinnahme von Jan-Niklas Falkenhain nach 20 Minuten wurde das Spiel variabler. Der Ex-Katlenburger verkürzte fünf Minuten vor Halbzeitende auf 9:11. Christian Stöpler setzte sich beim 10:11 von außen durch, Paul Hoppe verkürzte zum 13:14 Halbzeitstand. Der NHC war dran.

Wieder war es Sören Lange, der mit der ersten Bude zum 14:14 Durchgang zwei eröffnete, bevor sich Malte Wodarz gegen die Wurfhand durch die Bissendorfer Abwehr tanzte und mit dem 15:14 die erste Northeimer Führung einnetzte. Bis zur 40. Minute blieb es ein enges Spiel, bevor Stöpler, Falkenhain und Joe Schuster, der in der Abwehr stark agierte, zum 20:17 die erste Drei-Tore-Führung für den NHC gelang.

Spielerisch bot Bissendorf jetzt wenig und hatte Glück, dass die Schiedsrichter fast jedes Anspiel an den sehr robusten Kreisläufer mit einem Siebenmeter ahndeten. Aber die Schwarz-Gelben hatten im Angriff nun die besseren Variationen und mit Wodarz einen sicheren Werfer. Auch die Tempogegenstöße liefen nun, sodass am Ende ein verdienter 34:30-Sieg stand.

„Die Mannschaft ist auch in der schwierigen Anfangsphase immer drangeblieben. Mit Jan-Niklas Falkenhain kam mehr Schwung in den Angriff. Er hatte - ebenso wie Malte Wodarz - einen prima Abend. Jetzt können wir gegen Fredenbeck aus eigener Kraft den Sack zu machen“, fokussierte sich Trainer Carsten Barnkothe schnell auf die beiden bevorstehenden Partien gegen den Tabellenletzten. (Axel Janßen)

NHC: Eggert, Wenderoth, Pätz – Pogadl, Schuster 1, Lange 5, Seekamp 3, Neufing, Springer, Hoppe 2, Bode, Stancic 1, Falkenhain 4, Stöpler 5, Wodarz 10

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