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Northeimer HC will gegen Tabellenführer Vinnhorst bestehen

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Soll die Sensation gegen Vinnhorst gelingen, müssen NHC-Keeper Glenn-Louis Eggert und sein Team über sich hinaus wachsen. Archivfoto: Hubert Jelinek
Soll die Sensation gegen Vinnhorst gelingen, müssen NHC-Keeper Glenn-Louis Eggert und sein Team über sich hinaus wachsen. © Hubert Jelinek

Auf Handball-Drittligist Northeimer HC wartet die nächste Härteprüfung: Mit TuS Vinnhorst kommt am Samstag ab 19 Uhr der aktuelle Spitzenreiter der C-Staffel in die Einbecker Stadionsporthalle.

Northeim - Bei der 24:33-Hinspielniederlage hielten die Northeimer anfangs gut mit, doch am Ende setzte sich der Aufstiegsaspirant deutlich durch.

Mit 11:13 Zählern ist der NHC Siebter. Vermeidbare Punktverluste, wie vor einer Woche in Bernburg (28:32) oder beim 24:24 bei Schlusslicht Plauen-Oberlosa, haben den Druck auf das Team des Trainergespanns Carsten Barnkothe/Nicolai Hansen erhöht. Hansen hatte zu Saisonbeginn die Parole ausgegeben, alle Heimspiele zu gewinnen. Mit Ausnahme von Hildesheim und Vinnhorst, denn „die spielen in ihrer eigenen Liga“.

Wie vorausgesagt, führen diese beiden Clubs die Tabelle an, auch wenn Hildesheim (18:2 Punkte) aufgrund dreier Nachholspiele momentan hinter Magdeburg (20:6) nur Dritter ist. Dennoch scheint klar, dass Vinnhorst (23:3) und die Hildesheimer die besten Karten haben, die zwei begehrten Plätze für die Aufstiegsrunde zu ergattern.

Bei der Finanzkraft, die Vinnhorst zur Verfügung steht, kann kaum ein Kontrahent mithalten. Daher spielen beim TuS eine Reihe routinierter Zweitliga-Spieler, darunter auch der gebürtige Wachenhäuser Nils Eichenberger, der viele Jahre in Springe Bundesligaluft schnupperte. Aber wenn es nach NHC-Linkshänder Sören Lange geht, dann ist gegen den Hannoveraner Vorort-Club trotzdem etwas drin. „Natürlich ist Vinnhorst Favorit. Aber wenn wir die Leistung, die wir in den letzten Spielen in der ersten Hälfte gezeigt haben, endlich mal über 60 Minuten abrufen, dann ist Vinnhorst durchaus schlagbar“, sagt er optimistisch. Und in der Tat präsentierte sich seine Mannschaft in der ersten Halbzeit zuletzt oft in sehr guter Form, brach in der Folge aber ein.

„Wir sind dann in der Abwehr nicht dicht genug am Gegner und schließen im Angriff überhastet an“, sieht Lange die Leistung seiner Truppe selbstkritisch. „Die Kräfte lassen nach und wir weichen vom erarbeiteten Konzept ab“, erklärt der Ex-Magdeburger den regelmäßigen Leistungsabfall in der zweiten Spielhälfte.

Beim vom Hannoveraner Personaldienstleister ZAG gesponsorten TuS haben sich die Ex-Zweitligaspieler Falk Kolodziej und Torhüter Stefan Hanemann gut eingefügt. Die Mannschaft von Trainer Davor Dominikovic, der 2004 mit Kroatien Olympiasieger wurde, legte lange Zeit eine makellose Saison hin. Aus den jüngsten drei Partien gab es jedoch „nur“ 3:3 Punkte. Daheim gegen Leipzig II wurde 31:33 verloren, in Magdeburg gab es ein 24:24. Vergangenen Samstag kehrte Vinnhorst jedoch zurück in die Erfolgsspur. Das bekam der MTV Braunschweig beim 34:21 zu spüren. (Axel Janßen)

2G+ und FFP2-Maskenpflicht in der Halle – Warteliste für Tickets

In der Einbecker Stadionhalle gilt die 2G+-Regelung (Nachweis über Impfung oder Genesung plus gültiger negativer Test). Personen, die bereits eine Auffrischungsimpfung erhalten haben, sind von der Testpflicht befreit. Zudem muss während der gesamten Zeit, auch auf dem Sitzplatz, eine FFP2-Maske getragen werden. Darauf weist der Northeimer HC ausdrücklich hin. Aktuell plant der NHC mit 50 Prozent Auslastung in der Halle. Alle dann möglichen 165 Karten sind vergeben. Es ist aber gut möglich, dass kurzfristig noch mehr Zuschauer live dabei sein können. Wer Interesse an Eintrittskarten hat, kann sich per Mail an Tickets@northeimerhc.de auf die Warteliste setzen lassen. Über Homepage und Social-Media-Kanäle wird der Verein umgehend informieren, falls es Neuigkeiten gibt.

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