Handball: Los geht es Samstag um 18 Uhr

Northeimer HC erwartet Bernburg zum Heimspiel in Einbeck

Acht von elf Heimspielen bestreiten die Drittliga-Herren des Northeimer HC in dieser Saison in der Einbecker Stadionsporthalle. Das erste davon steigt am Samstagabend.
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Acht von elf Heimspielen bestreiten die Drittliga-Herren des Northeimer HC in dieser Saison in der Einbecker Stadionsporthalle. Das erste davon steigt am Samstagabend.

Heimspiel in Einbeck! In der Bierstadt bestreitet Handball-Drittligist Northeimer HC am Samstag ab 18 Uhr sein erstes Heimspiel der Saison 2021/2022 gegen den SV Anhalt Bernburg.

Northeim - Da die Schuhwallhalle nicht den Anforderungen des Deutschen Handball-Bundes entspricht und die Ausnahmegenehmigung nicht verlängert wurde, finden nun acht von elf Heimspielen in der Stadionsporthalle (Schützenstraße 15) statt. Bernburg war bereits in der Vorsaison Gegner der Northeimer und rang dem NHC ein 25:25 ab.

Mit zwei hart erkämpften Auswärtspunkten gegen Burgdorf II im Gepäck präsentiert sich die stark erweiterte Mannschaft am ungewohnten Samstagabend erstmals dem eigenen Publikum. Trainer Carsten Barnkothe beurteilte das Duell gegen den Recken-Nachwuchs als typisches Auftaktspiel. „Man weiß oft nicht genau, wo man steht. Letztlich war es ein gelungenes Spiel mit einigen Jungs in Topform, die den Ausschlag gegeben haben.“ Besonders für Torwart Glenn-Louis Eggert, der Sekunden vor Schluss den Ausgleich verhinderte, Routinier Paul-Marten Seekamp sowie Paul Hoppe, der durchspielte, fand der Coach lobende Worte. Dabei darf der große Kader nicht vergessen werden, der der ersten Sieben wichtige Pausen ermöglicht und auch verletzungsbedingte Ausfälle kompensieren kann.

Dies gab dem Trainergespann Barnkothe/Hansen auch die Möglichkeit, sich im Spiel mit neuem Personal auf die wechselnden Abwehrformationen der Burgdorfer einzustellen – ein großer Vorteil gegenüber den Vorjahren.

Der SV Anhalt Bernburg steht bereits nach der ersten Partie ein wenig unter Druck. Northeims Gegner verlor seine Auftaktbegegnung gegen einen gut aufgelegten MTV Braunschweig mit 23:27. Trotz der schnellen Braunschweiger Führung zum 4:1 (5.) kämpfte sich Bernburg zurück und blieb bis zur Pause auf zwei Tore an den Löwen dran. Bis fünf Minuten vor Schluss hatte Bernburg die Möglichkeit, die Partie womöglich noch zu drehen, doch dann zog Braunschweig alle Register und holte sich die zwei Auswärtspunkte.

Barnkothe schätzt den Kontrahenten als körperlich stabiles und kampfkräftiges Team mit schnellen Außenspielern ein, gegen das nur hohes Tempo bis zum Schluss helfen wird. „Bernburg ist ein direkter Konkurrent im Kampf um den rettenden sechsten Platz.“ Mit von der Partie wird auch Tim Gerstmann sein, der gegen Burgdorf nach einer Verletzung vorzeitig auf der Bank pausierte.  (Axel Janßen)

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