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Northeimer HC besiegt Altenhagen-Heepen und macht großen Schritt zum Klassenerhalt

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Quer in der Luft liegt hier der Northeimer Paul Hoppe. Er steuerte zwei Tore zum wichtigen Heimsieg des NHC am Samstagabend in Einbeck bei.
Quer in der Luft liegt hier der Northeimer Paul Hoppe. Er steuerte zwei Tore zum wichtigen Heimsieg des NHC am Samstagabend in Einbeck bei. © Hubert Jelinek

In einem bis in die Schlussminuten spannenden Spiel hat sich Handball-Drittligist Northeimer HC am Samstag gegen die TSG Altenhagen-Heepen Bielefeld mit 34:31 (16:15) durchgesetzt, bleibt Tabellenzweiter hinter der HSG Ostsee und hat damit gute Karten im Rennen um den Klassenerhalt.

Einbeck – Nach Paul-Marten Seekamps 6:3 zog der NHC mit Toren von Paul Hoppe, Sören Lange und dem starken Christian Stöpler auf 9:3 davon, bevor sich Bielefeld erstmals zur Auszeit versammelte. Die TSG kam danach besser ins Spiel und verkürzte auf 8:10. Northeims Trainer Carsten Barnkothe brachte Jan-Niklas Falkenhain als Spielmacher, der sich prompt mit zwei Toren einführte. Zwei Zeitstrafen gegen Joe Schuster und Stöpler nutzte Bielefeld zum 14:15-Anschluss. Zur Halbzeit langen die Gastgeber 16:15 vorn.

Nach dem Wiederanpfiff verteidigte der NHC in doppelter Unterzahl erfolgreich und blieb ohne Gegentor. Als danach Bielefeld in Unterzahl geriet, holten Stöpler und Lange die Führung zurück (20:17). In der Abwehr hatte Joe Schuster viel Arbeit mit dem Bielefelder Kreisläufer, dem gegen den Luxemburger lediglich drei Tore gelangen. Vorn hatte Stöpler einen Sahne-Abend erwischt und kam am Ende auf sieben Treffer. Bielefeld kämpfte, doch Glenn Eggert im Tor war hellwach und vereitelte mehrfach den Ausgleich.

Fünf Minuten vor Schluss verkürzte der Gast auf 29:31, doch Seekamp konterte eine Minute später trickreich vom Siebenmeterpunkt. Malte Wodarz, der eine starke Partie spielte, sicherte mit dem 34:30 eine Minute vor Schluss den Sieg, Bielefelds 31:34 war nur noch Ergebniskosmetik.

Barnkothe war erleichtert und hob vor allem die Minuten nach dem Wiederanpfiff hervor. „Wir haben in doppelter Unterzahl kein Tor kassiert. Das war der Schlüssel. Dazu waren Stöpler und auch Malte Sültmann auf außen heute eine Bank.“ Der Coach richtete gleich den Blick auf das nächste Auswärtsspiel gegen Fredenbeck. „Wir werden dosiert trainieren und die Osterpause nutzen. Auch wenn die noch keinen Punkt geholt haben, bleibt Fredenbeck weiterhin gefährlich. Für sie geht es am 23. April um alles.“  (Axel Janßen)

NHC: Eggert, Wenderoth - Pogadl, Schuster 1, Lange 5, Seekamp 7/4, Neufing, Springer, Hoppe 2, Sültmann 2, Bode, Stancic, Falkenhain 2, Stöpler 7, Wodarz 8

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